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	<title>Kleintierpraxis Am Heerbusch</title>
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	<title>Kleintierpraxis Am Heerbusch</title>
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		<title>Wenn der Napf plötzlich heilig wird</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wenn-der-napf-ploetzlich-heilig-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Cushing-Syndrom]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnanhangsdrüse]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trinkt ein Hund auffällig viel, muss häufiger nach draußen und schaut beim Fressen, als hätte er seit Wochen nichts bekommen, kann dahinter das Cushing-Syndrom stecken. Medizinisch spricht man vom Hyperadrenokortizismus: Der Körper ist dauerhaft zu viel des Stresshormons Cortisol ausgesetzt. Betroffen sind vor allem mittelalte und ältere Hunde. Meist liegt die Ursache in der Hirnanhangsdrüse [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Trinkt ein Hund auffällig viel, muss häufiger nach draußen und schaut beim Fressen, als hätte er seit Wochen nichts bekommen, kann dahinter das Cushing-Syndrom stecken. Medizinisch spricht man vom Hyperadrenokortizismus: Der Körper ist dauerhaft zu viel des Stresshormons Cortisol ausgesetzt. Betroffen sind vor allem mittelalte und ältere Hunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meist liegt die Ursache in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse). Ein dortiger, häufig kleiner Tumor produziert zu viel ACTH (das Hormon Adrenocorticotropin) – es treibt die Nebennieren zur Cortisolbildung an. Seltener sitzt der Auslöser direkt in einer Nebenniere. Auch eine längerfristige Kortisonbehandlung kann Cushing verursachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Typische Hinweise sind starker Durst (Polydipsie), vermehrtes Wasserlassen (Polyurie), großer Appetit (Polyphagie) und häufiges Hecheln. Viele Hunde entwickeln einen rundlichen „Hängebauch“, obwohl gleichzeitig Muskulatur abgebaut wird. Das Fell kann dünner werden oder symmetrisch ausfallen, die Haut wirkt mitunter fein und empfindlich. Manche Hunde werden träge&nbsp;oder suchen kühle Plätze. Kurz gesagt: Der Hund benimmt sich manchmal, als hätte jemand gleichzeitig Durst-, Hunger- und Heizungsschalter auf „volle Kraft“ gestellt.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Diagnose und Behandlung</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Da ähnliche Beschwerden auch andere Ursachen haben können, lässt sich Cushing nicht an einem einzelnen Symptom erkennen. Blut- und Urinuntersuchungen liefern erste Hinweise. Für die weitere Abklärung kommen spezielle Hormontests wie der Low-Dose-Dexamethason-Suppressionstest oder ein ACTH-Stimulationstest infrage. Ultraschall und gegebenenfalls weitere Bildgebung helfen anschließend dabei, die Ursache einzugrenzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Behandlung richtet sich nach der Form der Erkrankung. Bei vielen Hunden wird die übermäßige Cortisolproduktion medikamentös gebremst. Bei bestimmten Nebennierentumoren kann eine Operation sinnvoll sein. Wichtig sind regelmäßige Kontrollen, denn auch zu wenig Cortisol kann problematisch werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Cushing ist meist keine Erkrankung, die nach einer Tablette höflich die Tür hinter sich schließt. Mit einer gut eingestellten Therapie und konsequenter Überwachung lassen sich die Beschwerden jedoch häufig deutlich verbessern. Wer Veränderungen bei Trinkmenge, Appetit, Fell oder Körperform bemerkt, sollte sie deshalb tierärztlich abklären lassen – lieber einmal genauer hinschauen, bevor der Wassernapf zum Vollzeitprojekt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>
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		<item>
		<title>Nach einer Operation</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/nach-einer-operation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Oct 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Nachsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Tierarzt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Operation ist geschafft – nun beginnt die Teamarbeit zwischen Hund, Halter und Tierarzt. Damit die Wunde in Ruhe heilen kann, braucht der Körper vor allem Zeit, Schutz und möglichst wenig Action. Auch wenn der vierbeinige Patient schon am zweiten Tag meint, er könne wieder Bäume ausreißen: Die frische Naht sieht das häufig anders. Was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Operation ist geschafft – nun beginnt die Teamarbeit zwischen Hund, Halter und Tierarzt. Damit die Wunde in Ruhe heilen kann, braucht der Körper vor allem Zeit, Schutz und möglichst wenig Action. Auch wenn der vierbeinige Patient schon am zweiten Tag meint, er könne wieder Bäume ausreißen: Die frische Naht sieht das häufig anders.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Was ist nach der Operation normal?</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">In den ersten Tagen darf die Haut rund um die Operationswunde leicht gerötet oder etwas geschwollen sein. Auch ein kleiner Bluterguss kann auftreten. Die Wundränder sollten aneinander liegen, die Naht stets sauber und trocken bleiben. Unter der Haut läuft währenddessen ein Reparaturprogramm ab: Zunächst werden Blutung und Entzündungsreaktion kontrolliert, anschließend entsteht neues Gewebe und später wird die Narbe Schritt für Schritt stabiler (Remodelling).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist deshalb Schonung. Kurze Spaziergänge an der Leine sind meist sinnvoller als Toben, Springen oder Treppenrennen. Wie lange Schonung nötig ist, hängt von der Operation ab; häufig sind es sieben bis 14 Tage. Baden und Schwimmen sind tabu, solange die Wunde nicht verheilt ist. Cremes, Desinfektionsmittel oder Hausmittel gehören ebenfalls nicht auf die Naht, sofern die Tierarztpraxis sie nicht ausdrücklich empfohlen hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lecken verboten: Viele Hunde betrachten eine frische Naht leider als persönliches Pflegeprojekt. Hinzu kommt: Wenn die Wunde heilt, kann sie anfangen zu jucken – und schon ist die Hundezunge zur Stelle. Lecken und Knabbern können jedoch Keime eintragen, die Haut reizen oder sogar Fäden lösen. Ein Halskragen oder geeigneter OP-Body verhindert, dass aus Juckreiz und gut gemeinter Hundehygiene eine Baustelle wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wunde sollte wirklich täglich kontrolliert werden. Zunehmende Rötung oder Schwellung, starke Wärme, unangenehmer Geruch, austretendes Sekret, anhaltende Blutung oder auseinanderweichende Wundränder sind Gründe, die Tierarztpraxis zu kontaktieren. Gleiches gilt, wenn der Hund ungewöhnlich matt wirkt, starke Schmerzen zeigt oder sich sein Allgemeinzustand verschlechtert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstauflösende Fäden bleiben häufig im Gewebe; andere Fäden oder Klammern werden meistens nach etwa zehn bis 14 Tagen entfernt. Den genauen Zeitpunkt bestimmt die behandelnde Praxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beste Hilfe bei der Wundheilung ist manchmal erstaunlich unspektakulär: Ruhe, Kontrolle und etwas Geduld. Für temperamentvolle Hunde womöglich die anspruchsvollste Therapie überhaupt – aber eine, die sich lohnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>Mit dem Streicheln das Fell regelmäßig überprüfen</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/mit-dem-streicheln-das-fell-regelmaessig-ueberpruefen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Fell]]></category>
		<category><![CDATA[Hautpilz]]></category>
		<category><![CDATA[Meerschweinchen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hautpilzerkrankungen können vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Solche Infektionen bezeichnet man als Zoonosen. Beim Meerschweinchen kommt vor allem die Trichophytie vor, eine durch Fadenpilze (Dermatophyten) verursachte Hauterkrankung. Eine Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt mit erkrankten oder infizierten Tieren. Auch Einstreu, Heu, Textilien und Gegenstände können Pilzsporen verbreiten. Eine Trichophytie zeigt sich häufig durch [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Hautpilzerkrankungen können vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Solche Infektionen bezeichnet man als Zoonosen. Beim Meerschweinchen kommt vor allem die Trichophytie vor, eine durch Fadenpilze (Dermatophyten) verursachte Hauterkrankung. Eine Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt mit erkrankten oder infizierten Tieren. Auch Einstreu, Heu, Textilien und Gegenstände können Pilzsporen verbreiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Trichophytie zeigt sich häufig durch kahle oder schüttere Stellen, abgebrochene Haare, Schuppen und Krusten. Besonders häufig sind Kopf, Ohren und Rücken betroffen. Die Haut kann gerötet sein. Juckreiz ist möglich, tritt aber nicht bei jedem Tier auf. Haarausfall bedeutet allerdings nicht automatisch Hautpilz. Auch Milben, Läuse, Verletzungen oder gegenseitiges Benagen des Fells können ähnliche Veränderungen verursachen. Deshalb sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Trichophytie ist in der Regel gut behandelbar. Je nach Ausmaß werden pilzwirksame Medikamente äußerlich und auch zum Eingeben eingesetzt. Da Pilzsporen in der Umgebung längere Zeit überleben können, ist eine gründliche Reinigung des Geheges und der Gegenstände wichtig. Partnertiere sollten ebenfalls untersucht werden, da sie infiziert sein können, ohne bereits Hautveränderungen zu zeigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für den Menschen besteht ein Ansteckungsrisiko. Beim Umgang mit einem erkrankten Meerschweinchen sind deshalb sorgfältige Handhygiene und regelmäßige Reinigung wichtig. Menschen mit geschwächtem Immunsystem und kleine Kinder sollten besonders vorsichtig sein. Treten beim Menschen verdächtige Hautveränderungen auf, sollte ein Arzt über den Tierkontakt informiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Früherkennung und Vorsorge Kontrollieren Sie Haut und Fell regelmäßig. Kahle Stellen, Schuppen, Krusten oder ungewöhnlicher Haarverlust sollten zeitnah tierärztlich untersucht werden. Eine artgerechte Haltung mit ausreichend Platz, passenden Sozialpartnern, sauberer Einstreu und einer ausgewogenen, vitamin-C-reichen Ernährung unterstützt die Gesundheit. Bei einer bestätigten Infektion sollten Gehege und Zubehör gründlich gereinigt und nach tierärztlicher Empfehlung desinfiziert werden. Die Behandlung sollte konsequent bis zum Ende erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>
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		<item>
		<title>Giftstoffe vermeiden und früh erkennen</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/giftstoffe-vermeiden-und-frueh-erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Giftstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Giftstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Giftstoffen präparierte Fleischstücke, Leckerli oder andere Nahrungsmittel stellen eine ernste Gefahr für Hunde dar. Wo vor Giftködern gewarnt wird, sollte der Hund vorsorglich an der Leine geführt werden. Auch im eigenen Haushalt lauern Gefahren: Schokolade, Weintrauben und Rosinen, koffeinhaltige Produkte und Xylit (Xylitol) können für Hunde giftig sein. Kleine Mengen können gefährlich sein. Medikamente [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mit Giftstoffen präparierte Fleischstücke, Leckerli oder andere Nahrungsmittel stellen eine ernste Gefahr für Hunde dar. Wo vor Giftködern gewarnt wird, sollte der Hund vorsorglich an der Leine geführt werden. Auch im eigenen Haushalt lauern Gefahren: Schokolade, Weintrauben und Rosinen, koffeinhaltige Produkte und Xylit (Xylitol) können für Hunde giftig sein. Kleine Mengen können gefährlich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Medikamente wie Paracetamol dürfen niemals ohne tierärztliche Rücksprache verabreicht werden. Reinigungsmittel und andere Chemikalien gehören außer Reichweite von Hund und Katze.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Wie erkennt man eine Vergiftung?</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Die Beschwerden hängen vom Giftstoff, der Menge und dem Zeitpunkt der Aufnahme ab. Manche Vergiftungen zeigen sich schnell, bei anderen treten Symptome erst nach Stunden oder Tagen auf. Mögliche Anzeichen sind starkes Speicheln, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Unruhe oder Teilnahmslosigkeit, Schwäche, Taumeln, Zittern, Krampfanfälle, Atembeschwerden und Kreislaufstörungen bis zum Kollaps. Bei bestimmten Rattengiften können Blutungen auftreten. Anhand der Symptome lässt sich meist nicht erkennen, welches Gift aufgenommen wurde.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Was ist im Notfall zu tun?</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Verdacht auf eine Vergiftung zählt jede Minute. Kontaktieren Sie unverzüglich eine Tierarztpraxis/Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst – auch wenn Ihr Tier zunächst noch unauffällig ist. Wenn möglich, nehmen Sie Reste des Köders oder Hinweise auf den aufgenommenen Stoff mit. Lösen Sie nicht eigenständig Erbrechen aus und geben Sie keine Hausmittel wie Milch oder Öl. Ob Erbrechen sinnvoll ist, hängt vom Giftstoff und dem Zustand des Hundes ab. Unter tierärztlicher Anleitung kann es bei bestimmten Vergiftungen sinnvoll sein; bei ätzenden Stoffen, Bewusstseinsstörungen oder Krampfanfällen kann es gefährlich sein.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Tierärztliche Hilfe</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst werden Atmung und Kreislauf stabilisiert. Je nach Giftstoff kann die weitere Aufnahme verhindert werden, beispielsweise durch kontrolliert ausgelöstes Erbrechen oder Aktivkohle. In bestimmten Fällen gibt es spezielle Gegenmittel. Bei blutgerinnungshemmenden Rattengiften kann Vitamin K1 eingesetzt werden. Je nach Vergiftung sind außerdem Infusionen, Medikamente gegen Krampfanfälle und Überwachung notwendig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Merke: Bei Verdacht auf einen Giftköder oder eine andere Vergiftung nicht auf Symptome warten. Sofort tierärztlichen Rat einholen und das Tier checken lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gebärmutter-Erkrankung: Unbemerkt entsteht ein Notfall</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/gebaermutter-erkrankung-unbemerkt-entsteht-ein-notfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gebärmutter]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Pyometra]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Gebärmutterentzündung kann bei einer nicht kastrierten Katze zu einer ernsthaften und lebensbedrohlichen Erkrankung werden. Gefürchtet ist die sogenannte Pyometra. Dabei sammeln sich entzündliches, eitriges Sekret und Bakterien in der Gebärmutter. Die Erkrankung entsteht meist durch Hormoneinfluss und eine bakterielle Infektion. Nach einer Rolligkeit verändert das Hormon Progesteron die Gebärmutterschleimhaut und schwächt die örtliche Abwehr. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Gebärmutterentzündung kann bei einer nicht kastrierten Katze zu einer ernsthaften und lebensbedrohlichen Erkrankung werden. Gefürchtet ist die sogenannte Pyometra. Dabei sammeln sich entzündliches, eitriges Sekret und Bakterien in der Gebärmutter. Die Erkrankung entsteht meist durch Hormoneinfluss und eine bakterielle Infektion.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Rolligkeit verändert das Hormon Progesteron die Gebärmutterschleimhaut und schwächt die örtliche Abwehr. Dadurch können sich Bakterien leichter vermehren. Ist der Gebärmutterhals verschlossen, kann das entzündliche Sekret nicht abfließen. Die Beschwerden sind oft unspezifisch. Betroffene Katzen wirken matt, ziehen sich zurück und fressen schlechter oder gar nicht. Häufig trinken sie mehr. Auch Erbrechen, Fieber sowie ein schmerzhafter oder vergrößerter Bauch können auftreten. Bei einer offenen Pyometra kann oft eitriger oder blutig-eitriger Ausfluss sichtbar sein. Da Katzen sich häufig putzen, bleibt er manchmal unbemerkt. Bei einer geschlossenen Pyometra fehlt der Ausfluss. Eine Gebärmutterentzündung ist ein tierärztlicher Notfall. Unbehandelt können Bakterien und ihre Giftstoffe den gesamten Körper belasten und eine schwere Blutvergiftung auslösen. Im schlimmsten Fall kann die geschädigte Gebärmutter reißen und entzündlicher Inhalt in die Bauchhöhle gelangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Diagnose wird die Katze untersucht. Blutuntersuchungen geben Hinweise auf eine Entzündung. Besonders aussagekräftig ist der Ultraschall: Eine vergrößerte und mit Flüssigkeit gefüllte Gebärmutter lässt sich damit meist erkennen. In den meisten Fällen ist die operative Entfernung von Gebärmutter und Eierstöcken die sicherste Behandlung. Ist die Katze geschwächt, wird sie vor der Narkose stabilisiert. Antibiotika können erforderlich sein. Eine medikamentöse Behandlung kommt nur in ausgewählten Fällen, etwa bei Zuchtkatzen, infrage und kann zu einem Rückfall führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die sicherste Vorbeugung ist die Kastration. Sie verhindert hormonelle Zyklen. Bei einer unkastrierten Katze sollten daher Ausfluss, starke Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder deutlich vermehrtes Trinken unbedingt tierärztlich abgeklärt werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Sie Erkrankungen der Harnwege erkennen</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wie-sie-erkrankungen-der-harnwege-erkennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Blasensteine]]></category>
		<category><![CDATA[Harnwegserkrankung]]></category>
		<category><![CDATA[Meerschweinchen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/?p=3036</guid>

					<description><![CDATA[<p>Meerschweinchen Paul läuft plötzlich nicht mehr unbeschwert durch sein Gehege. Seine Halterin bemerkt, dass sein Urin rötlich verfärbt ist, und fährt sofort mit ihm in die Tierarztpraxis. Eine gute Entscheidung: Blutiger Urin kann bei Meerschweinchen auf eine Erkrankung der Harnwege hinweisen und sollte immer tierärztlich abgeklärt werden. Bei Paul zeigt die Untersuchung, dass Blasensteine die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wie-sie-erkrankungen-der-harnwege-erkennen/">Wie Sie Erkrankungen der Harnwege erkennen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de">Kleintierpraxis Am Heerbusch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Meerschweinchen Paul läuft plötzlich nicht mehr unbeschwert durch sein Gehege. Seine Halterin bemerkt, dass sein Urin rötlich verfärbt ist, und fährt sofort mit ihm in die Tierarztpraxis. Eine gute Entscheidung: Blutiger Urin kann bei Meerschweinchen auf eine Erkrankung der Harnwege hinweisen und sollte immer tierärztlich abgeklärt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Paul zeigt die Untersuchung, dass Blasensteine die Ursache für seine Beschwerden sind. Diese können die Blasenschleimhaut reizen und zu Blutungen führen. Besonders gefährlich wird es, wenn ein Stein den Harnabfluss behindert. Dann kann sich der Urin stauen und die Nieren können geschädigt werden. Ein vollständiger Verschluss der Harnwege ist ein lebensbedrohlicher Notfall.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entstehung von Harnsteinen ist bei Meerschweinchen häufig mit der Ernährung und dem Mineralstoffhaushalt verbunden. Meerschweinchen scheiden überschüssiges Calcium über den Urin aus. Bei einer calciumreichen Ernährung kann sich daher vermehrt sogenannter Blasenschlamm bilden, aus dem sich unter ungünstigen Bedingungen Steine entwickeln können. Auch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme kann die Bildung von Harnsteinen begünstigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausgewogene, artgerechte Ernährung ist deshalb besonders wichtig. Heu sollte ständig zur Verfügung stehen und den größten Teil der Nahrung ausmachen. Frisches Grünfutter und Gemüse ergänzen den Speiseplan. Sehr calciumreiche Futtermittel sollten nicht in großen Mengen gefüttert werden. Salz- und Minerallecksteine sind bei gesunden Meerschweinchen in der Regel nicht notwendig und sollten nicht zur freien Verfügung angeboten werden. Frisches Trinkwasser muss jederzeit erreichbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Meerschweinchen bereits Blasensteine entwickelt hat, hängt die Behandlung von Größe und Lage der Steine sowie vom Zustand des Tieres ab. Kleinere Steine können unter Umständen anders behandelt werden, größere oder blockierende Steine müssen häufig operativ entfernt werden. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blut im Urin, häufiges Pressen beim Urinieren, Schmerzen, Unruhe oder eine deutlich verringerte Urinmenge sind Warnzeichen. In diesen Fällen sollte das Meerschweinchen umgehend tierärztlich untersucht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>
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			</item>
		<item>
		<title>FORL: Schmerzen für Ihre Katze vermeiden</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/forl-schmerzen-fuer-ihre-katze-vermeiden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[FORL]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnschmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gesunde Zähne sind auch für Katzen wichtig. Dennoch leiden viele Samtpfoten im Laufe ihres Lebens unter Erkrankungen der Maulhöhle. Das Tückische: Katzen zeigen Zahnschmerzen häufig erst sehr spät oder nur durch subtile Verhaltensänderungen. Deshalb sind regelmäßige, tierärztliche Kontrollen besonders wichtig. Eine häufige Zahnerkrankung ist FORL, kurz für „feline odontoklastische resorptive Läsionen“. Dabei wird die harte [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/forl-schmerzen-fuer-ihre-katze-vermeiden/">FORL: Schmerzen für Ihre Katze vermeiden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de">Kleintierpraxis Am Heerbusch</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gesunde Zähne sind auch für Katzen wichtig. Dennoch leiden viele Samtpfoten im Laufe ihres Lebens unter Erkrankungen der Maulhöhle. Das Tückische: Katzen zeigen Zahnschmerzen häufig erst sehr spät oder nur durch subtile Verhaltensänderungen. Deshalb sind regelmäßige, tierärztliche Kontrollen besonders wichtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine häufige Zahnerkrankung ist FORL, kurz für „feline odontoklastische resorptive Läsionen“. Dabei wird die harte Zahnsubstanz durch körpereigene Zellen abgebaut. Die Erkrankung ähnelt äußerlich teilweise Karies, hat jedoch einen anderen Entstehungsmechanismus. Die genaue Ursache ist bis heute nicht vollständig geklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veränderungen beginnen häufig im Bereich des Zahnhalses und können sich immer weiter in den Zahn hinein ausbreiten. Sobald die empfindlichen Bereiche des Zahnes betroffen sind, entstehen oft starke Schmerzen. Die Katze frisst dann möglicherweise vorsichtiger, kaut nur noch auf einer Seite, bevorzugt weiches Futter oder lässt Nahrung aus dem Maul fallen. Manche Tiere speicheln vermehrt, werden reizbarer oder ziehen sich zurück. Viele Katzen fressen trotz erheblicher Zahnschmerzen jedoch zunächst weiter – deshalb kann die Erkrankung lange unbemerkt bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">FORL kann auch unterhalb des Zahnfleisches oder an der Zahnwurzel fortschreiten und ist dann von außen nicht sicher erkennbar. Eine zuverlässige Beurteilung des gesamten Gebisses ist deshalb häufig nur mit Dentalröntgen unter Narkose möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind Zähne durch FORL schmerzhaft verändert, müssen sie in der Regel entfernt werden. Das klingt zunächst drastisch, bedeutet für die Katze aber meist eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Katzen kommen auch ohne einzelne oder mehrere Zähne sehr gut zurecht und können nach der Abheilung wieder normal fressen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was können Halter tun?</strong><strong></strong></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Kontrollen des Gebisses helfen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Eine gute Maulhygiene kann die Bildung von Plaque und Zahnstein reduzieren. Ob Zähneputzen, spezielle Zahnpflegeprodukte oder geeignete Futtermittel sinnvoll sind, sollte individuell mit der Tierarztpraxis/Tierklinik besprochen werden. Bei einer professionellen Zahnreinigung werden Beläge und Zahnstein unter Narkose entfernt und die Zähne gründlich untersucht. Bei Verdacht auf FORL ist Dentalröntgen besonders wichtig, um auch versteckte Veränderungen zu erkennen. Je früher Zahnerkrankungen erkannt und behandelt werden, desto schneller können Schmerzen gelindert und die Lebensqualität der Katze erhalten werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>
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		<title>Gegrilltes nicht verfüttern</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/gegrilltes-nicht-verfuettern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Grillfleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sommerzeit ist Grillzeit – und so mancher Hund wartet geduldig darauf, dass etwas vom Tisch abfällt. Doch Vorsicht: Übrig gebliebene Knochen vom Grill gehören nicht in den Hundenapf! Vor allem gekochte, gebratene oder geschmorte Knochen können leicht splittern. Scharfkantige Knochenteile können Verletzungen im Maul, in der Speiseröhre oder im Magen-Darm-Trakt verursachen. Im schlimmsten Fall kann [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Sommerzeit ist Grillzeit – und so mancher Hund wartet geduldig darauf, dass etwas vom Tisch abfällt. Doch Vorsicht: Übrig gebliebene Knochen vom Grill gehören nicht in den Hundenapf!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem gekochte, gebratene oder geschmorte Knochen können leicht splittern. Scharfkantige Knochenteile können Verletzungen im Maul, in der Speiseröhre oder im Magen-Darm-Trakt verursachen. Im schlimmsten Fall kann die Darmwand durchstoßen werden. Dadurch können Darminhalt und Bakterien in die Bauchhöhle gelangen und eine lebensbedrohliche Bauchfellentzündung auslösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ohne Verletzung können Knochen problematisch sein: Größere Stücke können im Verdauungstrakt stecken bleiben und zu einem Darmverschluss führen. Häufig kommt es außerdem zu schmerzhaften, sehr harten Kotabsätzen bis hin zu einer Verstopfung, die tierärztlich behandelt werden muss. Ebenfalls gut zu wissen: Fettige Fleischreste können Magen-Darm-Beschwerden verursachen und bei empfindlichen Hunden eine Bauchspeicheldrüsenentzündung begünstigen. Gewürzte oder marinierte Speisen enthalten zudem häufig Zwiebeln, Knoblauch oder andere Zutaten, die für Hunde unverträglich oder sogar giftig sein können. Auch Maiskolben, Holzspieße und Grillreste sollten niemals unbeaufsichtigt sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat Ihr Hund größere Mengen Knochen gefressen oder zeigt er danach Erbrechen, Bauchschmerzen, einen aufgeblähten Bauch, Unruhe oder setzt keinen Kot mehr ab, sollten Sie umgehend eine Tierarztpraxis / Tierklinik kontaktieren. Auch bei Würgen, starkem Speicheln oder Schluckbeschwerden ist eine schnelle Untersuchung wichtig. Je nach Situation können Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen notwendig sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch rohe Knochen sind nicht grundsätzlich harmlos. Besonders Röhrenknochen bergen Verletzungs- und Verstopfungsrisiken. Bei Mark- oder Sandknochen besteht zudem die Gefahr, dass sich der Unterkiefer darin verkeilt. Am sichersten ist es daher, Knochen und Grillreste für den Hund unerreichbar aufzubewahren – und ihm stattdessen einen hundegerechten Snack anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Meerschweinchen vor Hitze schützen</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/meerschweinchen-vor-hitze-schuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Meerschweinchen]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da Meerschweinchen ursprünglich aus den Anden, dem Hochgebirge Südamerikas stammen, sind sie die kühleren Temperaturen gewohnt. Doch wenn es in unseren Breitengraden allmählich wärmer wird und das Quecksilber steigt, sollten die Meerschweinchen in Außenhaltung vor Sonne und Hitze geschützt sein. Beispielsweise sollte das Gehege zur Hälfte im Schatten liegen und eine geräumige isolierte Schutzhütte aus [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Da Meerschweinchen ursprünglich aus den Anden, dem Hochgebirge Südamerikas stammen, sind sie die kühleren Temperaturen gewohnt. Doch wenn es in unseren Breitengraden allmählich wärmer wird und das Quecksilber steigt, sollten die Meerschweinchen in Außenhaltung vor Sonne und Hitze geschützt sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beispielsweise sollte das Gehege zur Hälfte im Schatten liegen und eine geräumige isolierte Schutzhütte aus Holz (nicht aus Plastik!) enthalten. Möglich ist auch, eine gefrorene, in ein Handtuch eingewickelte Wasserflasche ins Gehege zu legen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für weitere Abkühlung sorgen Fliesen als Liegeplätze. Überhitzung ist für ein Meerschweinchen lebensbedrohlich. Die Tiere können nicht schwitzen und nur unzureichend hecheln. Sie werden teilnahmslos, die Atmung ist schnell und flach, die Körpertemperatur ist erhöht, das Zahnfleisch dunkelrot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei genauer Betrachtung sind häufig die Ohrmuscheln rötlich. In diesem Fall muss der Tierhalter sofort handeln, bevor die Tiere an Kreislaufversagen sterben. Bringen Sie das Meerschweinchen direkt an einen kühlen Ort (z. B. Keller) und legen es auf ein nasses kaltes Tuch, das Sie regelmäßig erneuern. Besprechen Sie sich mit Ihrer Praxis / Klinik.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um einen Schock zu vermeiden, tauchen Sie das Tier niemals in kaltes Wasser ein. Die Körperhitze kann mit kalten Kompressen auf dem Kopf gesenkt werden. Die Beinchen des Tieres können Sie in kühles, nicht allzu kaltes Wasser tauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>



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		<title>Grannengefahr im Sommer wird oft unterschätzt</title>
		<link>https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/grannengefahr-im-sommer-wird-oft-unterschaetzt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 05:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Grannen]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Allzu oft werden sie unterschätzt, sind aber äußerst gefährlich und Verursacher zahlreicher Not-Operationen im Sommer: Grannen. Wildes Getreide an Straßenrändern und Feldwegen sehen idyllisch aus – aus den reifen gelben Ähren lösen sich die so genannten Grannen. Diese Borsten verfangen sich mit Widerhaken im Fell des Hundes, was zunächst noch harmlos erscheint. Doch durch die [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Allzu oft werden sie unterschätzt, sind aber äußerst gefährlich und Verursacher zahlreicher Not-Operationen im Sommer: Grannen. Wildes Getreide an Straßenrändern und Feldwegen sehen idyllisch aus – aus den reifen gelben Ähren lösen sich die so genannten Grannen. Diese Borsten verfangen sich mit Widerhaken im Fell des Hundes, was zunächst noch harmlos erscheint. Doch durch die Körperbewegung des Tieres dringen sie immer tiefer in die Haut ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielfach rutschen sie in Zehenzwischenräume, Achselhöhlen oder in die Ohren. Grannen verursachen Schmerzen. Meist knabbern und lecken die Hunde an der verletzen Stelle oder humpeln. Schnell kommt es zu schweren Entzündungen, meist wird ein Eingriff unter Narkose nötig, um das Tier von dem „Eindringling“ zu befreien, denn eine Granne ist so beschaffen, dass sie nur in eine einzige Richtung zu bewegen ist. Der Tierhalter kann sie selten gänzlich entfernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem Verdacht einer Grannen-Verletzung sollten Sie immer eine/n Tierärztin/Tierarzt zu Rate ziehen und das möglichst schnell, denn Vereiterungen bzw. Verdickungen unter der Haut heilen aufgrund des Fremdkörpers nicht von alleine ab. Hund oder auch Katze schüttelt verdächtig oft den Kopf, hält ihn zuweilen schief oder kneift die Augen vermehrt zusammen: Möglich, dass sich das wilde Getreide in den Ohren verfängt. Tierhalter sollten in diesem Fall nicht selber versuchen, das Ohr zu reinigen, da die Granne nur tiefer in den Gehörgang rutscht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohrentropfen oder Salbe nützen hier nichts. Der Tierarzt muss die Granne möglichst rasch entfernen, bevor Entzündungen oder gar ein Trommelfellriss eine komplizierte und teure Behandlung nach sich ziehen. Auch sollten Sie auf vermehrtes Niesen achten, es könnte eine Granne im Spiel sein…</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kosten- und schmerzfrei ist der Fell-Check: Überprüfen Sie nach jedem Spaziergang das Fell Ihres Tieres gründlich. Tasten Sie Ohren, Bein-, Bauch- und Brustfahnen, Achselhöhlen und Pfoten bzw. Zehenzwischenräume ab. „Frisch eingefangene“ Grannen können Sie aus dem Fell Ihres Tieres heraus zupfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">© www.presse-punkt.de</p>
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