Halten Sie den Zahnwechsel Ihres Hundes im Auge. Eine sinnvolle Übung für Welpen und Junghunde ist die Kontrolle der Maulhöhle. Das erleichtert Ihre Überprüfung der Zähne, das Zähneputzen und falls eines Tages eine Tablettengabe nötig wird.

Ein regelmäßiger Blick in die Maulhöhle ist immer eine kluge Maßnahme des Tierhalters, besonders in den ersten Monaten des Hundes. Denn 28 Milchzähne werden ab der 12. Lebenswoche bis zum Alter von sechs Monaten durch 42 Zähne ersetzt. Hier kann es passieren, dass der Zahn nachrückt und der Milchzahn nicht ausfällt. Im Normalfall drückt der so genannte Zahnkeim des neuen Zahns im Wachstum gegen die Wurzelspitze des Milchzahns. Dabei stirbt die Zahnwurzel des Milchzahns komplett ab. Wenn der Milchzahn nicht weicht oder entfernt wird, können schmerzhafte Fehlstellungen entstehen.

Zahnwechselstörungen sind bei Hunden nicht unüblich. Bei der Entdeckung eines „Doppelzahns“ oder abgebrochener Milchzähne, von Schwellungen oder üblen Geruch, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Von den abgebrochenen Milchzähnen können Keime auf den gesunden, neuen Zahn übergehen. Und: Wir wissen es ja vielleicht aus der Vergangenheit, wie schlimm Zahnschmerzen sind…

Durch die Früherkennung lassen sich spätere komplexe Fehlstellungen einfach und ohne hohen finanziellen Aufwand beheben. Immer wieder kommt es beim Zahnwechsel zu Komplikationen. In der Phase des Zahnwechsels ist deshalb die regelmäßige Kontrolle durch den Tierhalter entscheidend. Mit Abschluss des 6. Monats können Sie die Zähne vorsorglich in der Tierarztpraxis kontrollieren lassen, damit Sie sicher gehen können, dass keine Zahnwechselstörungen vorliegen.

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