Zur Terminvereinbarung erreichen Sie uns unter Telefon: 0234 - 26 55 04
Kleintierpraxis Am Heerbusch
  • Start
  • Unsere Praxis
  • Leistungen
  • Kontakt
  • Aktuelles
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu Mail

Juckreiz beim „Meerie“ und wie man ihn erkennt

Krankheit

Wenn Meerschweinchen unruhig sind, plötzlich vermehrt im Gehege umherlaufen oder übermäßig fiepen, ist es ratsam mit dem Tierarzt Rücksprache zu halten. Zuweilen sind auch kleine Kratzer oder schorfige Stellen oder haarlose Bereiche an den Augen zu erkennen. Manche Tierhalter vermuten einen Beißvorfall im Gehege. Doch dies sind alles Hinweise auf einen extremen Juckreiz, der in der Innenhaltung bei warmen Temperaturen noch unerträglicher wird für die Tiere.
Hautstellen ohne Haare können aber auch andere Ursachen haben, die ausgeschlossen werden müssen: Bakterien- und Pilzinfektionen sowie Hormonstörungen durch Zysten und Tumore der Eierstöcke. Doch ein Parasitenbefall steht in der Ursachenliste weit oben. Das Tier muss zum Tierarzt.

Wie sich Hautjucken äußert

Ernstzunehmende Unruhe und auffällige Verhaltensweisen können auf Parasiten hindeuten, die mit dem bloßen Auge nicht immer leicht zu erkennen sind. Kratzen mit den Pfötchen, Reiben an den Gitterstäben oder Zittern – alles das kann passieren, wenn das Hautjucken die Meerschweinchen quält. Häufige Ursachen sind bei kleinen Heimtieren Milben oder Haarlinge.
Milben leben in den oberen Hautschichten und ernähren sich von Gewebeflüssigkeit. Das reizt die Haut. Es entstehen sekundäre Infektionen aufgrund von Bakterien, also zusätzliche Infektion der aufgekratzten Haut. Ein Meerschweinchen kann mit diesem Juckreiz so in Not geraten, dass es nicht mehr frisst und immer schwächer wird. Es gerät in einen lebensbedrohlichen Zustand.

Vorbeugen – was kann der Tierhalter tun?

Um Milben und anderen lästigen Parasiten vorzubeugen, sollten Tierhalter darauf achten, das Gehege der Tiere sauber zu halten. Kot sollte täglich entfernt werden, eine Grundreinigung mit heißem Wasser empfiehlt sich wöchentlich. Zudem ist ein starkes und gesundes Immunsystem der Tiere von Bedeutung: Auslauf, Beschäftigung, Stressvermeidung, ausgewogene Ernährung (Frischfutter), Harmonie in der Tiergruppe gehören zu den Maßnahmen, die das Immunsystem stärken.

© presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2022/02/2022_02_Foto_03.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2022-02-24 09:00:002022-02-08 19:42:06Juckreiz beim „Meerie“ und wie man ihn erkennt

Herzmuskelerkrankung früh erkennen

Vorsorge

Für Tierbesitzer gehört dies zu einer der schlimmsten Vorstellungen: Der Hund fällt beim Spaziergang unvermittelt tot um. Tierhalter größerer Rassen, insbesondere Dobermann-Freunde, sollten informiert sein über die „Dilatative Kardiomyopathie“ (DCM) Es handelt sich dabei um eine besondere Form der Herzmuskel-Erkrankung, die zum plötzlichen Herztod führen kann.

Durch Unregelmäßigkeiten im Herzrhythmus kann eine Früherkennung vor dem Auftreten der Muskelschwäche stattfinden. Der Hund kann dann medikamentös eingestellt werden. Heilbar ist DCM nicht. In der Diagnostik kommt dem EKG, im speziellen dem Langzeit-24-Stunden-EKG und dem Herzultraschall, eine besondere Bedeutung zu. Ein jährlicher, besser noch halbjährlicher Check ist ratsam. Liegen Herzrhythmusstörungen vor, können sie medikamentös unter Kontrolle gebracht werden und der Hund hat die Chance, noch jahrelang zu leben.

Je früher die DCM erkannt wird, desto besser kann der Tierarzt handeln, um die Erkrankung hinauszuzögern. Zudem weiß der Tierhalter um die Herzerkrankung seines Tieres und kann sich auch im Alltag besser darauf einstellen: Dazu gehören zum Beispiel die Vermeidung von Stress-Situationen und Überbelastung an heißen Tagen, das Vornehmen von nur kurzen Spaziergängen anstatt einer großen Runde, evtl. Nahrungsergänzung und Herzschonkost verfüttern in Absprache mit dem Tierarzt.

Bei der DCM kommt es durch den schwachen Herzmuskel zu einer verschlechterten Durchblutung. Der Blutdruck sinkt. Der Körper reagiert darauf, um den Blutdruck wieder zu normalisieren. Dies führt dazu, dass übermäßig Flüssigkeit im Körper zurückgehalten wird und sich die Gefäße verengen. Das schwächere Herz muss dann noch gegen einen erhöhten Widerstand ankämpfen, um die erhöhte Flüssigkeitsmenge durch die verengten Gefäße zu befördern. Dies hat zur Folge, dass der Herzmuskel mehr Muskelmasse entwickelt und sich dabei erweitert. Erneute Herzmuskelschäden entstehen. Letztlich kann das Herz den Körper nicht mehr optimal durchbluten, das Blut staut sich vor dem Herzen und führt dadurch zu Ödemen (z.B. Lungenödem mit Flüssigkeitsansammlungen im Lungengewebe). Zusätzlich erweitern sich die Herzkammern und die Herzklappen werden gedehnt und undicht, was die Funktion des Herzens weiter verschlechtert. Die DCM kann in jedem Alter auftreten, betrifft aber häufiger mittelalte Tiere. Einer Studie der LMU München zufolge ist bereits bewiesen worden, dass statistisch gesehen, das DCM-Vorkommen beim Dobermann in Europa bei knapp 60 Prozent liegt.

© presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2022/02/2022_02_Foto_02.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2022-02-16 09:00:002022-02-08 19:39:19Herzmuskelerkrankung früh erkennen

Bluthochdruck: Ursache finden und behandeln

Vorsorge

Auch Hunde und Katzen leiden unter Blutdruckveränderungen. Wie beim Menschen können zu hoher (Hypertonie) oder zu niedriger Blutdruck (Hypotonie) auftreten. Beides kann lange unerkannt bleiben und ist gefährlich fürs Tier. Deshalb ist eine frühzeitige Diagnose wichtig.

Sowohl bei Hund und Katze schädigt ein dauerhaft hoher Blutdruck massiv die Organe. Besonders betroffen sind Augen, Herz, Nieren und das Nervensystem. Oftmals ist die Diagnose ein Hinweis auf eine Erkrankung, die den Bluthochdruck auslöst. Beispiele für solche Erkrankungen sind: Niereninsuffizienz, Glaukom (grüner Star), Schilddrüsenüberfunktion, Herzerkrankungen. Möglicher Auslöser kann auch ein Übergewicht sein.

Die Blutdruckmessung, etwa bei der Vorsorge-Untersuchung, kann zusätzlich einen hilfreichen Hinweis liefern. Sie ersetzt aber nicht die Blutuntersuchung zur Früherkennung. Zur Früh-Diagnostik gehören bei Bedarf auch Ultraschall und Röntgen. Für den Tierhalter kommt die Entdeckung einer Erkrankung dann meist überraschend, denn zu Beginn sind kaum Anzeichen zu entdecken. Im weiteren Verlauf der Krankheit sind Symptome sichtbarer, aber unspezifisch, z.B. weit gestellte Augen, rotes Auge (Blut in der vorderen Augenkammer), plötzliches Erblinden (Anstoßen an Gegenstände, unsicherer Gang), anhaltendes Lautgeben (Maunzen), Appetitlosigkeit, Mundgeruch, schnelle Ermüdung, Husten, erhöhtes Schlafbedürfnis. Wenn der Blutdruck dauerhaft zu hoch ist, schreitet die auslösende Krankheit viel schneller voran. Beispielsweise werden schwache Nieren noch zusätzlich belastet.

Ein zu niedriger Blutdruck kann auf einen innerlichen Blutverlust hinweisen, etwa nach einem Unfall. Aber auch während einer Narkose und einem Schockzustand kann der Blutdruck sinken. Er ist auch ein Hinweis auf eine Austrocknung älterer Tiere, die wenig trinken (Dehydratation) oder nach häufigem Erbrechen und/oder Durchfall. Des Weiteren können u.a. Herzerkrankungen und Flüssigkeitsansammlungen im Körper zu einer Senkung des Blutdruckes führen. Eine regelmäßige tierärztliche Kontrolle ist also ganz entscheiden für die Früherkennung von Erkrankungen, weil sie im Anfangsstadium für den Tierhalter kaum zu erkennen sind.

© presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2022/02/2022_02_Foto_01.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2022-02-08 19:31:222022-02-08 19:32:45Bluthochdruck: Ursache finden und behandeln

Archive

  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020

Categories

  • Allgemein
  • Krankheit
  • Operation
  • Vorsorge

Facebook

Instagram

Follow Me!

Kontakt

Kleintierpraxis Am Heerbusch GmbH
Am Heerbusch 2
44894 Bochum

Telefon: 0234 – 26 55 04

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag:
08:30 – 12:15 Uhr und 16:00 – 19:00 Uhr

Mittwoch:
08:30 – 12:15 Uhr und 17:30 – 19:00 Uhr

Sprechstunde

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag:
11:00 – 12:00 Uhr und 17:00 – 19:00 Uhr

Mittwoch:
11:00 – 12:00 Uhr und 18:00 – 19:00 Uhr

Reptiliensprechstunde:
Mittwoch 18:00 – 19:00 Uhr

Website erstellt von DIP IT-Systemhaus
  • Facebook
  • Impressum
  • Datenschutz
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen