Zur Terminvereinbarung erreichen Sie uns unter Telefon: 0234 - 26 55 04
Kleintierpraxis Am Heerbusch
  • Start
  • Unsere Praxis
  • Leistungen
  • Kontakt
  • Aktuelles
  • Menü Menü
  • Link zu Facebook
  • Link zu Mail

Wie Sie Erkrankungen der Harnwege erkennen

Krankheit

Meerschweinchen Paul läuft plötzlich nicht mehr unbeschwert durch sein Gehege. Seine Halterin bemerkt, dass sein Urin rötlich verfärbt ist, und fährt sofort mit ihm in die Tierarztpraxis. Eine gute Entscheidung: Blutiger Urin kann bei Meerschweinchen auf eine Erkrankung der Harnwege hinweisen und sollte immer tierärztlich abgeklärt werden.

Bei Paul zeigt die Untersuchung, dass Blasensteine die Ursache für seine Beschwerden sind. Diese können die Blasenschleimhaut reizen und zu Blutungen führen. Besonders gefährlich wird es, wenn ein Stein den Harnabfluss behindert. Dann kann sich der Urin stauen und die Nieren können geschädigt werden. Ein vollständiger Verschluss der Harnwege ist ein lebensbedrohlicher Notfall.

Die Entstehung von Harnsteinen ist bei Meerschweinchen häufig mit der Ernährung und dem Mineralstoffhaushalt verbunden. Meerschweinchen scheiden überschüssiges Calcium über den Urin aus. Bei einer calciumreichen Ernährung kann sich daher vermehrt sogenannter Blasenschlamm bilden, aus dem sich unter ungünstigen Bedingungen Steine entwickeln können. Auch eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme kann die Bildung von Harnsteinen begünstigen.

Eine ausgewogene, artgerechte Ernährung ist deshalb besonders wichtig. Heu sollte ständig zur Verfügung stehen und den größten Teil der Nahrung ausmachen. Frisches Grünfutter und Gemüse ergänzen den Speiseplan. Sehr calciumreiche Futtermittel sollten nicht in großen Mengen gefüttert werden. Salz- und Minerallecksteine sind bei gesunden Meerschweinchen in der Regel nicht notwendig und sollten nicht zur freien Verfügung angeboten werden. Frisches Trinkwasser muss jederzeit erreichbar sein.

Wenn ein Meerschweinchen bereits Blasensteine entwickelt hat, hängt die Behandlung von Größe und Lage der Steine sowie vom Zustand des Tieres ab. Kleinere Steine können unter Umständen anders behandelt werden, größere oder blockierende Steine müssen häufig operativ entfernt werden. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Behandlungsmöglichkeiten.

Blut im Urin, häufiges Pressen beim Urinieren, Schmerzen, Unruhe oder eine deutlich verringerte Urinmenge sind Warnzeichen. In diesen Fällen sollte das Meerschweinchen umgehend tierärztlich untersucht werden.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/08/082026_Foto_03.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-08-25 07:00:002026-08-03 12:48:03Wie Sie Erkrankungen der Harnwege erkennen

FORL: Schmerzen für Ihre Katze vermeiden

Krankheit

Gesunde Zähne sind auch für Katzen wichtig. Dennoch leiden viele Samtpfoten im Laufe ihres Lebens unter Erkrankungen der Maulhöhle. Das Tückische: Katzen zeigen Zahnschmerzen häufig erst sehr spät oder nur durch subtile Verhaltensänderungen. Deshalb sind regelmäßige, tierärztliche Kontrollen besonders wichtig.

Eine häufige Zahnerkrankung ist FORL, kurz für „feline odontoklastische resorptive Läsionen“. Dabei wird die harte Zahnsubstanz durch körpereigene Zellen abgebaut. Die Erkrankung ähnelt äußerlich teilweise Karies, hat jedoch einen anderen Entstehungsmechanismus. Die genaue Ursache ist bis heute nicht vollständig geklärt.

Die Veränderungen beginnen häufig im Bereich des Zahnhalses und können sich immer weiter in den Zahn hinein ausbreiten. Sobald die empfindlichen Bereiche des Zahnes betroffen sind, entstehen oft starke Schmerzen. Die Katze frisst dann möglicherweise vorsichtiger, kaut nur noch auf einer Seite, bevorzugt weiches Futter oder lässt Nahrung aus dem Maul fallen. Manche Tiere speicheln vermehrt, werden reizbarer oder ziehen sich zurück. Viele Katzen fressen trotz erheblicher Zahnschmerzen jedoch zunächst weiter – deshalb kann die Erkrankung lange unbemerkt bleiben.

FORL kann auch unterhalb des Zahnfleisches oder an der Zahnwurzel fortschreiten und ist dann von außen nicht sicher erkennbar. Eine zuverlässige Beurteilung des gesamten Gebisses ist deshalb häufig nur mit Dentalröntgen unter Narkose möglich.

Sind Zähne durch FORL schmerzhaft verändert, müssen sie in der Regel entfernt werden. Das klingt zunächst drastisch, bedeutet für die Katze aber meist eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. Katzen kommen auch ohne einzelne oder mehrere Zähne sehr gut zurecht und können nach der Abheilung wieder normal fressen.

Was können Halter tun?

Kontrollen des Gebisses helfen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen. Eine gute Maulhygiene kann die Bildung von Plaque und Zahnstein reduzieren. Ob Zähneputzen, spezielle Zahnpflegeprodukte oder geeignete Futtermittel sinnvoll sind, sollte individuell mit der Tierarztpraxis/Tierklinik besprochen werden. Bei einer professionellen Zahnreinigung werden Beläge und Zahnstein unter Narkose entfernt und die Zähne gründlich untersucht. Bei Verdacht auf FORL ist Dentalröntgen besonders wichtig, um auch versteckte Veränderungen zu erkennen. Je früher Zahnerkrankungen erkannt und behandelt werden, desto schneller können Schmerzen gelindert und die Lebensqualität der Katze erhalten werden.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/08/082026_Foto_02.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-08-15 07:00:002026-08-03 12:45:14FORL: Schmerzen für Ihre Katze vermeiden

Gegrilltes nicht verfüttern

Krankheit, Vorsorge

Sommerzeit ist Grillzeit – und so mancher Hund wartet geduldig darauf, dass etwas vom Tisch abfällt. Doch Vorsicht: Übrig gebliebene Knochen vom Grill gehören nicht in den Hundenapf!

Vor allem gekochte, gebratene oder geschmorte Knochen können leicht splittern. Scharfkantige Knochenteile können Verletzungen im Maul, in der Speiseröhre oder im Magen-Darm-Trakt verursachen. Im schlimmsten Fall kann die Darmwand durchstoßen werden. Dadurch können Darminhalt und Bakterien in die Bauchhöhle gelangen und eine lebensbedrohliche Bauchfellentzündung auslösen.

Auch ohne Verletzung können Knochen problematisch sein: Größere Stücke können im Verdauungstrakt stecken bleiben und zu einem Darmverschluss führen. Häufig kommt es außerdem zu schmerzhaften, sehr harten Kotabsätzen bis hin zu einer Verstopfung, die tierärztlich behandelt werden muss. Ebenfalls gut zu wissen: Fettige Fleischreste können Magen-Darm-Beschwerden verursachen und bei empfindlichen Hunden eine Bauchspeicheldrüsenentzündung begünstigen. Gewürzte oder marinierte Speisen enthalten zudem häufig Zwiebeln, Knoblauch oder andere Zutaten, die für Hunde unverträglich oder sogar giftig sein können. Auch Maiskolben, Holzspieße und Grillreste sollten niemals unbeaufsichtigt sein.

Hat Ihr Hund größere Mengen Knochen gefressen oder zeigt er danach Erbrechen, Bauchschmerzen, einen aufgeblähten Bauch, Unruhe oder setzt keinen Kot mehr ab, sollten Sie umgehend eine Tierarztpraxis / Tierklinik kontaktieren. Auch bei Würgen, starkem Speicheln oder Schluckbeschwerden ist eine schnelle Untersuchung wichtig. Je nach Situation können Röntgen- oder Ultraschalluntersuchungen notwendig sein.

Auch rohe Knochen sind nicht grundsätzlich harmlos. Besonders Röhrenknochen bergen Verletzungs- und Verstopfungsrisiken. Bei Mark- oder Sandknochen besteht zudem die Gefahr, dass sich der Unterkiefer darin verkeilt. Am sichersten ist es daher, Knochen und Grillreste für den Hund unerreichbar aufzubewahren – und ihm stattdessen einen hundegerechten Snack anzubieten.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/08/082026_Foto_01.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-08-05 07:00:002026-08-03 12:42:16Gegrilltes nicht verfüttern

Wenn Zahnfleisch-Probleme Schmerzen verursachen

Krankheit, Vorsorge

Eine Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches und gehört bei Katzen zu den häufigsten Erkrankungen im Maulbereich. Viele Tiere zeigen anfangs nur unauffällige Symptome, weshalb die Erkrankung oft erst entdeckt wird, wenn bereits deutliche Schmerzen bestehen. Dabei kann eine unbehandelte Zahnfleischentzündung das Wohlbefinden der Katze stark beeinträchtigen.

Auslöser sind meist Zahnbeläge und Bakterien. Bleiben Futterreste und Plaque längere Zeit an den Zähnen haften, entsteht Zahnstein. Die darin enthaltenen Bakterien reizen das Zahnfleisch und führen zu Entzündungen. Manche Katzen reagieren besonders empfindlich auf diese Keime. Auch Erkrankungen wie Katzenschnupfen, ein geschwächtes Immunsystem oder Viruserkrankungen können das Risiko erhöhen.

Typische Anzeichen einer Gingivitis sind gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, unangenehmer Maulgeruch und Schmerzen beim Fressen. Einige Katzen kauen vorsichtiger, lassen Trockenfutter fallen oder bevorzugen plötzlich Nassfutter und verweigern das Trockenfutter. Manche Tiere ziehen sich zurück, wirken gereizt oder putzen sich weniger gründlich. Stark entzündetes Zahnfleisch kann sogar bluten. Da Katzen Schmerzen oft lange verbergen, sollte bereits bei kleinen Veränderungen genauer hingesehen werden. Die Diagnose erfolgt durch eine Untersuchung des Mauls in der Praxis / Klinik. Häufig wird geprüft, ob zusätzlich Zahnstein, lockere Zähne oder weitergehende Entzündungen vorhanden sind. In manchen Fällen sind Röntgenaufnahmen nötig, um versteckte Schäden im Zahnbereich zu erkennen.

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Erkrankung. Oft müssen Zahnstein und bakterielle Beläge unter Narkose entfernt werden. Stark geschädigte Zähne können gezogen werden, wenn sie Schmerzen verursachen. Zusätzlich kommen entzündungshemmende Medikamente oder Schmerzmittel zum Einsatz. Wichtig ist außerdem eine gute Zahnpflege, damit die Entzündung nicht schnell zurückkehrt.

Vorbeugend helfen regelmäßige Kontrollen der Zähne sowie eine möglichst frühe Zahnpflege. Spezielle Katzenzahnbürsten, Zahnpflegeprodukte oder geeignetes Futter können dabei unterstützen, Beläge zu reduzieren. Nicht jede Katze akzeptiert das sofort, doch langsames Gewöhnen verbessert die Chancen deutlich.

Eine Gingivitis sollte niemals unterschätzt werden. Wird die Entzündung rechtzeitig behandelt, können Schmerzen gelindert und Folgeschäden verhindert werden. Gesunde Zähne tragen entscheidend dazu bei, dass die Katze aktiv bleibt, gut frisst und sich dauerhaft wohlfühlt.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/06/062026_Foto_02.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-06-15 07:00:002026-06-03 18:15:52Wenn Zahnfleisch-Probleme Schmerzen verursachen

Tipps, wie der Fellwechsel erleichtert wird

Krankheit

Maxi haart mehr als sonst. Nein, krank ist sie nicht. Ein Fellwechsel ist nicht nur beim Hund, sondern auch bei Heimtieren wie Kaninchen üblich. Im Herbst und im Frühjahr hat das alte Haarkleid ausgedient. Auch Kälteeinbrüche und andere starke Wetterschwankungen können zu einem Fellwechsel führen.

Zwar haaren die Tiere stark, dennoch kommt es im Normalfall nicht zu kahlen Stellen. Verschorfte oder haarlose Hautpartien sind indessen Indizien für einen Parasiten- oder Pilzbefall und können auch auf eine Mangelerscheinung hinweisen. Hier ist die Praxis / Klinik gefragt. Beim Putzen während eines Fellwechsels verschlucken die Langohren mehr Haare als sonst – schnell kann es dann zur Darm-Verstopfung kommen.

Erste Anzeichen sind kleine „Köttelketten“, die das Kaninchen ausscheidet. Am besten, Sie fahren mit dem Tier zur Praxis / Klinik oder rufen dort an. Hier kann entschieden werden, ob es sich um eine beginnende Verstopfung handelt. In Absprache mit der Praxis / Klinik können sogar schon Naturprodukte helfen, die den Abgang der Haare erleichtern. Auch Stückchen frische Ananas und Kiwi sorgen für eine weichere Beschaffenheit der Haare, so dass diese besser, problemloser den Darm passieren können. Die frischen Früchte enthalten das Enzym Bromelin.

Wichtig ist es, lieber einmal mehr den Tierarzt oder die Tierärztin zu Rate zu ziehen, bevor es zu Durchfällen kommt. Übrigens: Kaninchen, die mit Gras und Heu, Grünfutter und Gemüse ernährt werden und sich viel bewegen, haben seltener Schwierigkeiten mit Haarballen.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/05/Foto_03.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-05-25 07:00:002026-05-02 07:06:21Tipps, wie der Fellwechsel erleichtert wird

HCM: Frühe Reaktion kann Tierleben retten

Krankheit

Charlotte macht einen ganz munteren Eindruck. Dennoch: Sie hat einen enormen Appetit bei gleichzeitigem Gewichtsverlust – eines von mehreren möglichen Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion. Sie zählt zu einer verbreiteten Erkrankung älterer Katzen. Eine Blutuntersuchung bringt bei Charlotte Bestätigung. Die Früherkennung ist enorm wichtig, gehört die Schilddrüsenüberfunktion und auch der Bluthochdruck zu Beschwerden, die HCM – die hypertrophe Kardiomyopathie – eine Herzmuskelerkrankung begünstigen.

HCM gilt als die häufigste erworbene Herzerkrankung bei Katzen. Eine genetische Veranlagung für HCM ist ebenfalls möglich. Es kommt zu einer Verdickung des Herzmuskels. Das Herz schafft es dann nicht, sich mit ausreichend Blut zu füllen. Zu wenig Blut gelangt in den Körper, es staut sich zurück in den Lungenkreislauf. Lebensbedrohlich sind bei der fortgeschrittenen HCM-Wasseransammlungen in der Lunge (Lungenödem) oder der Brusthöhle (Thoraxerguss).

Möglich ist auch eine schmerzhafte Thromboembolie der hinteren Gliedmaßen (= Aortenthrombose). Hierbei handelt es sich um bedrohliche Notfälle. Das Tückische an einer HCM ist, dass die Katze gesund erscheint, dennoch eine Früherkennung für den Erhalt einer möglichst langen Lebensqualität des Tieres von großer Bedeutung ist. Ein jährlicher Herzultraschall für ältere Katzen ist deshalb ratsam, denn nicht immer kommt es zu einem auffälligen Herzgeräusch. Umgekehrt muss auch ein Herzgeräusch nicht immer eine HCM bedeuten.

Früh genug erkannt, kann die Katze medikamentös eingestellt werden. Bis auf allzu heftigen körperlichen Anstrengungen, Stress und das Klauen von salzigen Speisen, kann die Samtpfote ein ganz normales Katzenleben führen. Die Entscheidung zur Therapie obliegt der Einschätzung des Kardiologen/der Kardiologin.

Die Therapie ist dauerhaft, Kontrolluntersuchungen zur optimalen Einstellung sind notwendig. Ein entwässerndes sowie ein kreislaufunterstützendes Medikament schließen an, wenn es zu Wasseransammlungen kommt. Eine exzellente Überprüfung: Tierhalter sollten sich angewöhnen, die Ruheatemfrequenz im Schlaf ihrer Katze zu zählen. Ein Heben und Senken des Brustkorbs bedeutet einen Atemzug. Die Ruheatemfrequenz der Katze sollte nicht höher als 30 pro Minute liegen. Steigt sie dauerhaft an, kann dies ein Anzeichen eines beginnenden Lungenödems oder Thoraxergusses sein. Dann muss das Tier in die Praxis / Klinik.

Übrigens: Das Hecheln einer Katze ist keinesfalls normal – hier sollte dringend tierärztlich geholfen werden, da das Tier Schmerzen oder Atemnot haben könnte.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/05/Foto_02.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-05-15 07:00:002026-05-04 18:09:59HCM: Frühe Reaktion kann Tierleben retten

Kleinen Heimtieren Schmerzen ersparen

Krankheit

Adrian krümmt seinen Rücken beim Wasserlassen. Die gute Beobachtungsgabe des Tierhalters konnte Chinchilla Adrian viel Schmerzen ersparen. Erkrankungen der harnableitenden Wege treffen nicht nur Hunde, Katzen, sondern auch kleinere Tiere wie Chinchillas. Zu diesen Erkrankungen gehören Blasen- oder Niereninfektion (durch Bakterien / Keime verursacht), Blasenschlamm oder Blasengries sowie Blasensteine.

Alle Erkrankungen haben eines gemeinsam: Sie sind äußerst unangenehm und schnell schmerzhaft. Feuchtes Hinterteil, häufiges Lecken zeigen die kuschelig grauen Tiere. Chinchillas können sogar Laute von sich geben, wenn es beim Urinieren weh tut. Und: Es geht nicht einfach so vorbei. Hier muss das tierärztliche Team nachhelfen. Eine für uns Menschen scheinbar „simple“ Blaseninfektion kann in kurzer Zeit für die kleinen Wesen unbehandelt tödlich enden, da sie dem Tier lebensbedrohlich zusetzen kann. Und: Sie ist meist Wegbereiter für Blasensteine.

Da häufig kalziumhaltige Blasensteine vorkommen, sollte man generell darauf achten, nicht zu viel kalziumhaltiges zu verfüttern: z. B. wenig Pellets, Trockenfutter, Trockenkräuter – besonders dann, wenn das Tier zu Blasensteinen neigt. Bei Chinchilla Adrian hat der Tierarzt Blasengries festgestellt. Mit einer Futterumstellung und ausreichend Flüssigkeit kann der Tierhalter das Problem für Adrian aus der Welt schaffen. Bei Blasen- und Niereninfektionen sind Medikamente nötig, um dem Tier zu helfen.

Generell können bestimmte Kräutertees und spezielle getrocknete Kräuter bei der Tierarzt-Behandlung unterstützend wirken, sie aber nicht ersetzen. Blasensteine müssen überwiegend operativ entfernt werden. Wenn die Art der Blasensteine bestimmt wird, kann die zukünftige Fütterung dann auch angepasst werden, so dass möglichst lange keine weiteren Steine entstehen.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/05/Foto_01.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-05-05 07:00:002026-05-02 06:56:40Kleinen Heimtieren Schmerzen ersparen

Wie wirkt Kortison?

Krankheit

Die meisten Tierbesitzer haben es bereits erlebt, dass ihr Tier kurzzeitig Kortison bekommen hat. Künstliche Kortisone helfen dem Körper, mit verschiedenen Arten von Entzündungen fertig zu werden, zum Beispiel bei ganz bestimmten Hautekzemen oder einigen Formen der Gelenkentzündungen.

Kortisone wirken entzündungshemmend, juckreizstillend und sie mindern bestimmte Symptome einer Allergie. Oftmals werden so genannte Kurzzeit-Kortisone verwendet. Sie werden in der Regel injiziert oder in Tablettenform verabreicht. Kortisone sorgen dafür, dass die Symptome kurzzeitig abklingen. Bei einer Allergie ist es auf Dauer wichtig, dem Problem auf den Grund zu gehen und die Ursache der Allergie zu finden.  Was ist eigentlich Kortison? Der Körper stellt in der Nebennierenrinde eigenes Kortison her. Es ist ein Sammelbegriff für verschiedene Hormone, die für bestimmte Körperfunktionen verantwortlich sind. Kortisone beeinflussen u.a. die Leber, die Konzentration bestimmter Bluteiweiße und den Blutzuckerspiegel. Auch die Magensaftproduktion und die Wasserausscheidung in der Niere werden mitgesteuert.

 Bei Kortison-Langzeitbehandlungen muss der Tierhalter sich ausführlich in der Tierarztpraxis beraten lassen, um Organschäden abzuwenden. Außerdem sind hier Blutuntersuchungen und Kontrolle von Leber- und Nierenwerten nötig.

Bei einer Kortisonbehandlung kommt es beim Tier zu einem erhöhten Urinaufkommen und somit zu einem erhöhten Trinkbedürfnis. Da der Stoffwechsel angeregt wird, verspürt es ein größeres Hungergefühl. Hier sollte der Tierhalter aufpassen, dass Futter-rationen beibehalten und Leckereien (z. B. „Leberwurstkugeln“ für den Medikamententransport) angerechnet werden – es sei denn, Ihr/e Tierarzt/Tierärztin hat ausdrücklich eine Gewichtszunahme verordnet.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/03/Foto_01-1.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-04-07 07:00:002026-03-31 11:27:55Wie wirkt Kortison?

Ihre Erkältung kann sich auf Ihr Tier übertragen

Krankheit

Allgemein bekannt ist, dass Erkältungskrankheiten von ganz verschiedenen Bakterien und Viren ausgelöst werden. Was aber viele nicht wissen: Kaninchen können sich beim Menschen anstecken. Haben Sie als Halter eine Erkältung, eine Streptokokken-Infektion oder eine Mandelentzündung, so könnte auch Ihr tierischer Freund erkranken.

Möglichst fassen Sie Ihre Kaninchen für einige Tage nicht an – auch wenn es schwerfällt. Wenn Sie selbst die Langohren versorgen müssen, achten Sie auf gründliche Hygiene. Das Niesen des Kaninchens sollte für Tierhalter ein Warnzeichen sein, denn schnell kann aus dem simplen Schnupfen (Rhinitis) eine gefährliche Lungenentzündung (Pneumonie) werden.

Deshalb gilt: Suchen Sie beim ersten Anzeichen einer Erkältung die Tierarztpraxis/Tierklinik auf. Schnupfen ist ansteckend. Es gibt spezifische Umstände, die das Risiko erhöhen, dass Ihr Tier eine Erkältung bekommt. So sind z.B. Standort und Beschaffenheit des Geheges von Bedeutung. Starke Zugluft und trockene Heizungsluft können eine Erkältung begünstigen, aber auch übermäßige Unruhe am Gehege kann für das Tier Stress bedeuten. Und: Stress ist bekanntlich ein Faktor, der das Immunsystem schwächt, so dass Viren und Bakterien gute Angriffschancen haben. Auch das häufige „Auf-den-Arm-nehmen“ oder wildes, ungewohntes Spielen verursachen Stress.

Ist das Gehege sauber, haben Bakterien wenig Chancen. Aber nicht übertreiben: In einem stets desinfizierten Lebensbereich verlernt der Körper Ihres Tieres, natürliche Abwehrkräfte zu bilden.

Es ist ratsam, regelmäßig mit heißem Wasser Flächen zu säubern. Ihr Tierarzt gibt Ihnen gerne Auskunft. Noch ein Tipp: Obst und Gemüse stärken die Abwehrkräfte und sind im Allgemeinen gesund. Doch gewöhnen Sie Ihr Tier langsam an das Frischfutter und halten Sie stets mit Ihrem Tierarzt Rücksprache.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/03/Foto_03.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-03-25 07:00:002026-03-03 05:34:02Ihre Erkältung kann sich auf Ihr Tier übertragen

Hasenpest: Das sollten Hundehalter wissen

Krankheit

Den Kontakt mit toten Hasen, Wildkaninchen, aber auch Ratten, Mäusen oder Eichhörnchen im Feld oder am Wegesrand sollten Spaziergänger meiden. Das gilt auch für den Hund und die Katze. Immer wieder gibt es Fälle der Hasen- oder Nagerpest (Tularämie), eine bakterielle Erkrankung, die zu den meldepflichtigen Tierseuchen gehört.

Insgesamt stuft das Labor für klinische Diagnostik „Laboklin“ die Erkrankung an Hunden und Katzen als „selten“ ein. Dennoch gibt es immer wieder Wellen von steigenden Zahlen der Hasenpest. Brisant ist die Tularämie, weil sie hochansteckend ist, tödlich enden kann und zu den Zoonosen gehört, also von dem infizierten Wildtier auf den Menschen übertragbar ist. Eine Ansteckung kann nicht nur direkt am toten Tier im Feld, also direkt über das Fleisch oder infiziertes Blut oder den Kot, erfolgen. Der Vierbeiner muss das tote Tier nicht unbedingt fressen, der Kontakt mit dem kranken Wildtier kann ausreichen.

Über kleine Risse in der Haut kann der Erreger bei Hund oder Mensch eindringen. Haustiere und Menschen können sich auch mit Tularämie über einen Zeckenbiss oder über Mücken, Flöhe, Läuse oder Milben anstecken. Hier schützen abweisende Parasitenblocker (Spot-on, Kautabletten, Anti-Parasiten-Halsband). Auch das Schlabbern an Pfützen im Wald, was so mancher Hund gerne tut, birgt neben anderen Krankheitserregern das Tularämie-Risiko.

Möglich ist auch die Übertragung durch Einatmen von kontaminiertem aufgewirbeltem Staub, Heu oder Erde. Hauptgruppe der Gefährdeten sind Jäger*innen und Jagdhunde sowie Metzger*innen, die mit rohem Wildfleisch in Kontakt kommen. Dennoch sollte jeder Hundehalter um die mögliche Ansteckung wissen. Bei dem Haupterreger handelt es sich um das Bakterium Francisella tularensis. Es hält sich gut bei Kälte, ist wärmeempfindlich und wird durch Desinfektionsmittel zerstört. Nager wirken meist apathisch, zeigen wenig Fluchtverhalten. Hunde und Katzen haben Fieber, wenig Appetit, vergrößerte Lymphknoten und zeigen sich schlapp. Auf Zunge und im Rachen können Hautveränderungen (Läsionen) auftreten. Beim Menschen sind die Symptome grippeartig.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2026/01/Foto_01-1.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2026-02-05 07:00:002026-01-31 10:25:07Hasenpest: Das sollten Hundehalter wissen
Seite 1 von 11123›»

Archive

  • August 2026
  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020

Categories

  • Allgemein
  • Krankheit
  • Operation
  • Vorsorge

Facebook

Instagram

Follow Me!

Kontakt

Kleintierpraxis Am Heerbusch GmbH
Am Heerbusch 2
44894 Bochum

Telefon: 0234 – 26 55 04

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag:
08:30 – 12:15 Uhr und 16:00 – 19:00 Uhr

Mittwoch:
08:30 – 12:15 Uhr und 17:30 – 19:00 Uhr

Sprechstunde

Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag:
11:00 – 12:00 Uhr und 17:00 – 19:00 Uhr

Mittwoch:
11:00 – 12:00 Uhr und 18:00 – 19:00 Uhr

Reptiliensprechstunde:
Mittwoch 18:00 – 19:00 Uhr

Website erstellt von DIP IT-Systemhaus
  • Facebook
  • Impressum
  • Datenschutz
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen