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Schlagwortarchiv für: Welpen

Hundekontakt: Nicht jeder Hund liebt Welpen!

Vorsorge

Wer derzeit einen süßen, kleinen Welpen an seiner Seite hat, sollte bei Spaziergängen immer daran denken, dass es keinen generellen Welpenschutz gibt. Fremde Artgenossen zeigen sich meist tolerant, aber sie können sich auch von dem kleinen Vierbeiner belästigt fühlen und ihn mit Kneifen oder sogar Beißen maßregeln wollen. Das bedeutet, der Kleine hat gegenüber fremden Hunden keinen „Freifahrtschein“.

Eine grundsätzliche Beißhemmung gegenüber Welpen kann von fremden Hunden nicht erwartet werden. Welpenschutz ist kein Fachausdruck. Er besagt, dass Welpen, egal wie sie sich benehmen, von erwachsenen Hunden nicht angegangen werden. In der Verhaltensforschung weiß man, dass es eine deutlich höhere Toleranz Welpen gegenüber lediglich im eigenen Rudel gibt. Bei Wölfen beispielsweise findet kein Kontakt von Wolfswelpen zu rudelfremden Tieren statt, da die Mutter dies nicht zulässt.

Da der Welpe möglichst viele positive Erfahrungen sammeln soll, wäre es empfehlenswert, wenn sich die Hundebesitzer absprechen, bevor sie eine Annäherung der beiden Tiere zulassen.

Sollte es einen Vorfall geben, ist es immer ratsam, tierärztlich abzuklären, ob der Welpe Schaden genommen hat. Denn nicht immer kann man dies äußerlich erkennen.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2025/09/Foto_01.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2025-09-23 07:00:002025-09-02 12:22:18Hundekontakt: Nicht jeder Hund liebt Welpen!

Welpenkauf: „Schnäppchen“ sind tabu

Allgemein

Hände weg von sogenannten Wühltischwelpen! Eines der größten Tierschutzprobleme im Kleintierbereich ist das lukrative Geschäft mit dem illegalen Welpenhandel. Es gibt kaum eine Tierarztpraxis/Tierklinik, die nicht irgendwann mit schwerkranken Hundebabys – verwurmt, an Parvovirose, Staupe oder anderen gefährlichen Infektionen erkrankt – konfrontiert ist. Den armen Tieren ist meist kaum noch zu helfen und für die Besitzer ist es natürlich eine schlimme Erfahrung.

Rassehunde zu einem geringen Preis: Eine Ersparnis, die mit dem Leid der armen Kreaturen erkauft wurde, und die auch die Hundehalter teuer zu stehen kommt, denn die anfallenden Behandlungskosten belaufen sich oft auf ein Vielfaches des Welpenpreises. Der Schnäppchenpreis kommt doch nicht von ungefähr: Die angebotenen Welpen stammen meist aus Vermehrungszuchten, obwohl dem Interessenten „heile Welt“ vorgespielt wird. Was der Tierfreund nicht weiß: Die Tiere werden in schmuddligen Verschlägen auf engstem Raum gehalten, viel zu früh von der Mutter getrennt, sind oft verhaltensgestört, vom Transport geschwächt und in der Regel weder geimpft noch entwurmt. Den Käufern wird das aber durch gefälschte Papiere vorgegaukelt.

Auch Mitleid darf nie ein Argument sein, einen solchen Welpen zu erwerben, denn das wird von den skrupellosen Händlern ausgenutzt und sorgt für immer neuen Hunde-Nachschub. Nur bei einem seriösen Züchter kann man sich die Haltung anschauen, sieht die Mutter, kann den Welpen in Ruhe auswählen und hat die Gewähr, dass er gut aufgezogen und gesund ist. Erfragen Sie in Ihrer Praxis/Klinik seriöse Züchter.

© www.bundestieraerzteverband.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2024/03/Foto_01.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2024-03-05 07:00:002024-03-02 13:13:42Welpenkauf: „Schnäppchen“ sind tabu

Vorsicht beim Hundekauf | Vermehrer aus Osteuropa

Allgemein

Medienberichte über einen Tollwutfall bei einem Welpen in Bremen, der laut Angaben aus Südosteuropa stammte, haben in vergangener Zeit für Aufregung gesorgt. Deshalb betont die Bundestierärztekammer (BTK) erneut die Gefahren des illegalen Welpenhandels.

Dass die Möglichkeit besteht, durch einen ungeimpften Welpen aus dem Ausland eine schwere Krankheit wie z.B. Parvovirose, Staupe oder auch Tollwut mit nach Deutschland zu bringen, sollte mittlerweile bekannt sein. „Die zukünftigen Tierbesitzer|innen lassen sich aber leider immer wieder von den günstigen Preisen locken, auch wenn sie danach oftmals viel Geld in der Tierarztpraxis lassen müssen, um das neue Familienmitglied noch retten zu können. Sinn macht so ein vermeintlich billiger Welpenkauf also nicht“, warnt BTK-Präsident Dr. Uwe Tiedemann. Nicht erst seit der Corona-Pandemie läuft das profitable Geschäft mit den niedlichen, aber oft infizierten oder sehr kranken Billigwelpen über die Landesgrenzen hinweg. Diese Krankheiten haben ihren Ursprung in der nicht artgerechten Haltung und Aufzucht der Hunde. Die Welpen stammen meist aus Vermehrungszuchten aus Osteuropa, werden auf engstem Raum gehalten, sind weder geimpft noch entwurmt und werden viel zu früh von der Mutter und ihren Geschwistern getrennt. Falls Papiere vorgelegt werden, sind diese oft gefälscht und die Herkunft der Tiere ist kaum zu verfolgen.

Welpen nur aus seriösen Zuchten oder aus dem Tierheim!

Die Anschaffung eines Hundes sollte gründlich überlegt sein. Wenn man sich dann dafür entscheidet, sollte man entweder zu einem seriösen Züchter gehen oder einem der vielen Tiere aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben.

Die BTK und der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) unterstützen die Informationsinitiative zum illegalen Welpenhandel des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Die Checkliste der Initiative für den Welpenkauf finden Sie unter: https://www.tier-punkt.de/tierhalterinfo/

© presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2021/11/202111_Foto_01.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2021-11-05 10:07:022021-11-05 10:07:05Vorsicht beim Hundekauf | Vermehrer aus Osteuropa

Haustiersuche: Große Gefahr bei Online-Käufen

Allgemein

Auf der Suche nach einem Welpen fallen derzeit viele Menschen ungeahnt auf einen illegalen Welpenhandel rein. Die Zahlen des Deutschen Tierschutzbundes sprechen Bände: Einer noch laufenden Auswertung zufolge hat sich die Zahl der bekannt gewordenen, illegal gehandelten Hunde von 2019 zu 2020 mehr als verdoppelt. „Noch immer werden betroffene Tiere für das vergangene Jahr gemeldet – und auch 2021 reißen die Fälle nicht ab“, heißt es in einer aktuellen Mitteilung des Tierschutzbundes (www.tierschutzbund.de).

Die Tarnung der Händler ist exzellent: Es sieht meist wie ein privater Verkauf oder sogar als der Verkauf eines seriösen Züchters aus. Wirklich sicher kann man nur sein, wenn der Züchter über den Verband für Deutsches Hundewesen gefunden wird: www.vdh.de

Doch es stellt sich oft die Frage, ob es tatsächlich ein Welpe sein muss. Junghunde und Hunde mit unterschiedlichen Temperamenten warten im Tierheim auf ein neues Leben. Vielfach kann das Tierheim gut informieren, welchen Charakter das Tier hat, ob es Kinder mag, wie lauffreudig es ist oder ob ein großer Jagdtrieb vorliegt. Tierheime haben ein Interesse daran, dass Mensch und Tier zusammen passen, damit das Tier nicht wieder im Tierschutz landet. Und wenn das Tierheim nicht weiterhelfen kann, hat es meist seröse Kontaktstellen, wo man seinen Traumhund finden kann. Das gilt übrigens auch für alle anderen Tierarten: Katzen, Vögel oder Nager.

Der anonyme Handel übers Internet sei besonders problematisch, so der Deutsche Tierschutzbund. Hier gäbe es noch keine gesetzliche Regulierung. Dank Corona macht es keinen stutzig, wenn die Welpen draußen vor einem Wohnhaus übergeben werden.

Der Blick auf die Mutterhündin ist meist nicht möglich, oder es wird ein anderer Hund präsentiert. Die Wirklichkeit sieht anders aus: „Neben dem seelischen Leid,  das die Welpen erleiden müssen, kommt es bei vielen zu schweren Krankheitsverläufen. Durch die widrigen Haltungsbedingungen in den ‚Zuchtfabriken‘ entsteht ein enormer Infektionsdruck, gleichzeitig werden die Tiere nicht geimpft oder medizinisch versorgt und zusätzlich viel zu früh vom Muttertier getrennt“, erklärt Dr. Romy Zeller, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

© presse-punkt.de

Infos zum Thema:
www.tierheime-helfen.de/welpenhandel
www.tierheime-helfen.de/bereit-fuer-ein-haustier
www.tierheime-helfen.de/tiervermittlung
www.vdh.de/welpen/zuechter-suche

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2021/05/Foto_02.jpg 340 454 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2021-05-16 09:00:002021-05-08 09:06:32Haustiersuche: Große Gefahr bei Online-Käufen

Immer einen Blick auf die Milchzähne werfen

Vorsorge

Halten Sie den Zahnwechsel Ihres Hundes im Auge. Eine sinnvolle Übung für Welpen und Junghunde ist die Kontrolle der Maulhöhle. Das erleichtert Ihre Überprüfung der Zähne, das Zähneputzen und falls eines Tages eine Tablettengabe nötig wird.

Ein regelmäßiger Blick in die Maulhöhle ist immer eine kluge Maßnahme des Tierhalters, besonders in den ersten Monaten des Hundes. Denn 28 Milchzähne werden ab der 12. Lebenswoche bis zum Alter von sechs Monaten durch 42 Zähne ersetzt. Hier kann es passieren, dass der Zahn nachrückt und der Milchzahn nicht ausfällt. Im Normalfall drückt der so genannte Zahnkeim des neuen Zahns im Wachstum gegen die Wurzelspitze des Milchzahns. Dabei stirbt die Zahnwurzel des Milchzahns komplett ab. Wenn der Milchzahn nicht weicht oder entfernt wird, können schmerzhafte Fehlstellungen entstehen.

Zahnwechselstörungen sind bei Hunden nicht unüblich. Bei der Entdeckung eines „Doppelzahns“ oder abgebrochener Milchzähne, von Schwellungen oder üblen Geruch, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Von den abgebrochenen Milchzähnen können Keime auf den gesunden, neuen Zahn übergehen. Und: Wir wissen es ja vielleicht aus der Vergangenheit, wie schlimm Zahnschmerzen sind…

Durch die Früherkennung lassen sich spätere komplexe Fehlstellungen einfach und ohne hohen finanziellen Aufwand beheben. Immer wieder kommt es beim Zahnwechsel zu Komplikationen. In der Phase des Zahnwechsels ist deshalb die regelmäßige Kontrolle durch den Tierhalter entscheidend. Mit Abschluss des 6. Monats können Sie die Zähne vorsorglich in der Tierarztpraxis kontrollieren lassen, damit Sie sicher gehen können, dass keine Zahnwechselstörungen vorliegen.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2021/02/022021_Milchzaehne.jpg 340 454 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2021-02-25 08:30:002021-02-07 14:24:20Immer einen Blick auf die Milchzähne werfen

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