Vorwiegend bei jungen Katzen zu finden: Die entzündlichen Ohr-Polypen. Es handelt sich nicht um bösartige Geschwüre, dennoch können sie zu großen Problemen führen, äußerst schmerzhaft und sogar lebensgefährlich werden, wenn man sie unbehandelt lässt.

Polypen können mit einer einfachen Ohruntersuchung durch den Tierarzt aufgespürt werden. Bei der Katze treten sie am häufigsten einseitig auf. Eine Ohruntersuchung findet im Rahmen der Kontrolluntersuchungen statt. Hier geht es um die generelle Früherkennung, die dem Tier im Idealfall schmerzhafte Symptome ersparen und im Vorfeld gesundheitliche Probleme abwenden soll.

Die Polypen können sich beispielsweise von der Ohrtrompete in den Rachen verbreitern. Sie können die Atemwege zulegen. Wachsen die Polypen in den äußeren Gehörgang, so zerstören sie das Trommelfell durch ihr Wachstum, schieben es vor sich her, bis es reißt. Polypen, die das Trommelfell zerstört haben verursachen oft eine starke, nicht abklingende Ohrentzündung (Otitis). Wenn Polypen unbeachtet bleiben, verursachen sie bald merkliche Anzeichen: Stimmveränderungen, geräuschvolles Atmen oder Schwierigkeiten beim Einatmen, Niesen und Husten, Nasenausfluss, Schluckbeschwerden, Kopfschütteln. Aber auch Kopfschiefhaltung (Vestibular-Syndrom) bis hin zu Gleichgewichtsstörungen sowie ein Hin- und Her-Bewegen der Augen von der einen zur anderen Seite werden beobachtet.

Bei Verdacht folgt in der Regel die vollständige Untersuchung der Ohren und des Rachens unter Sedation/Narkose im Verbund mit Röntgenaufnahmen des Schädels und des Brustkorbes. Zusätzlich ein Blutprofil, um andere Erkrankungen auszuschließen und eine Urinanalyse. Polypen können extrahiert, also „gezogen“ werden. Im Rachen oder im Ohrkanal wird der Polyp mit einem chirurgischen Instrument vorsichtig entnommen. Anschließende Medikamente sorgen für maximale Erfolgs- bzw. Heilungs-Chancen. Ist ein Polyp in der Paukenhöhle ausgemacht, aber  hat das Trommelfell noch nicht durchbrochen, dann gewährleistet die so genannte „Ventrale Bulla Osteotomie“ den Erhalt des Trommelfells.

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Halten Sie den Zahnwechsel Ihres Hundes im Auge. Eine sinnvolle Übung für Welpen und Junghunde ist die Kontrolle der Maulhöhle. Das erleichtert Ihre Überprüfung der Zähne, das Zähneputzen und falls eines Tages eine Tablettengabe nötig wird.

Ein regelmäßiger Blick in die Maulhöhle ist immer eine kluge Maßnahme des Tierhalters, besonders in den ersten Monaten des Hundes. Denn 28 Milchzähne werden ab der 12. Lebenswoche bis zum Alter von sechs Monaten durch 42 Zähne ersetzt. Hier kann es passieren, dass der Zahn nachrückt und der Milchzahn nicht ausfällt. Im Normalfall drückt der so genannte Zahnkeim des neuen Zahns im Wachstum gegen die Wurzelspitze des Milchzahns. Dabei stirbt die Zahnwurzel des Milchzahns komplett ab. Wenn der Milchzahn nicht weicht oder entfernt wird, können schmerzhafte Fehlstellungen entstehen.

Zahnwechselstörungen sind bei Hunden nicht unüblich. Bei der Entdeckung eines „Doppelzahns“ oder abgebrochener Milchzähne, von Schwellungen oder üblen Geruch, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen. Von den abgebrochenen Milchzähnen können Keime auf den gesunden, neuen Zahn übergehen. Und: Wir wissen es ja vielleicht aus der Vergangenheit, wie schlimm Zahnschmerzen sind…

Durch die Früherkennung lassen sich spätere komplexe Fehlstellungen einfach und ohne hohen finanziellen Aufwand beheben. Immer wieder kommt es beim Zahnwechsel zu Komplikationen. In der Phase des Zahnwechsels ist deshalb die regelmäßige Kontrolle durch den Tierhalter entscheidend. Mit Abschluss des 6. Monats können Sie die Zähne vorsorglich in der Tierarztpraxis kontrollieren lassen, damit Sie sicher gehen können, dass keine Zahnwechselstörungen vorliegen.

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Der Mikrochip (Identifikationsnummer) des Tieres muss in einem Zentralregister eingetragen werden. Nicht immer übernimmt das automatisch die Tierarztpraxis. Ansonsten können gefundene Tiere ihren Haltern nur schwer zugeordnet werden und die Kennzeichnung mit dem Transponder ist für eine Suche nach dem Besitzer nutzlos.

Leider kommt es immer wieder vor, dass Hunde oder auch Katzen verschwinden und ihre Halter dann in großer Sorge mit der Suche beginnen. Oftmals merken die Tierbesitzer erst dann, dass ihr geliebter Vierbeiner zwar mit einem Mikrochip gekennzeichnet ist, aber die Registrierung bei z. B. tasso.net oder findefix.com nicht vorgenommen wurde. Bei dem Routineeingriff zur Kennzeichnung eines Haustieres wird ein Transponder mit einem Mikrochip und einer Identifikationsnummer mit einer speziellen Injektionsnadel unter die Haut gesetzt und kann dann mit einem entsprechenden Gerät ausgelesen werden. Der Tierarzt trägt die Nummer in den Heimtierausweis ein und speichert die Daten in seiner Patientenkartei. Ob der Tierarzt die Kontaktdaten des Tierhalters auch bei der Registrierungsstelle hinterlegt, muss abgeklärt werden. Dies ist nicht immer üblich. Auf den Webseiten der Registrierungsstellen können Sie ganz leicht Ihre Daten überprüfen, in dem Sie die Identifikationsnummer eingeben, die in dem Heimtierausweis verzeichnet ist.

Auch nach Umzügen oder Wechsel der Handynummern sollten die Daten aktualisiert werden. Beim Auffinden eines Tieres kann es dann eindeutig seinem Halter zugeordnet werden, nachdem die Mikrochipnummer, z.B. in Veterinärämtern, Tierheimen und natürlich Tierarztpraxen ausgelesen wurde. So stehen die Chancen am besten, ein Tier wiederzufinden.

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In Corona-Zeiten und Zeiten der Homeoffice-Einrichtungen sind die Zahlen der Anschaffung eines Hundes gestiegen.

Insbesondere für Junghunde und Welpen, aber auch für Hunde „aus zweiter Hand“ sind tierärztliche Checks vonnöten, um den Gesundheitszustand des Tieres zu überprüfen und Vorsorgemaßnahmen sowie nötige Impfungen vorzunehmen. Empfehlenswert ist es deshalb, 14 Tage nachdem der Hund eingezogen ist, einen Tierarzt aufzusuchen.

Im Sinne der Vorsorge sollten Sie Ihren neuen Mitbewohner von einem Arzt regelmäßig checken lassen, auch wenn Ihnen das Tier gesund erscheint. Regelmäßige Besuche beim Tierarzt, ohne dass es dem Hund schlecht geht, ist zudem für den pelzigen Kameraden eine positive Erfahrung. Der Tierarzt untersucht gründlich, u.a. werden Herz und Lunge abgehört, der Bauch abgetastet, Haut, Fell, Augen und Ohren untersucht. Bei Auffälligkeiten werden weitere Untersuchungen eingeleitet. Generell gilt: Viele Erkrankungen sind im Anfangsstadium am besten entgegenzutreten, entwickeln sich aber zu Beginn häufig symptomlos oder nur mit übersehbaren Anzeichen. Infektionen, aber auch Parasiten  können insbesondere Welpen das Leben erschweren. Zu den häufigsten äußeren Parasiten gehören Flöhe, Zecken und Milben. Juckreiz, Hautentzündungen, Falten- und Krustenbildung sind möglich. Zecken können Krankheitserreger wie Babesien und Borrelien übertragen und Bandwürmer können über den Floh in den Körpers des Hundes gelangen.

Zu den inneren Parasiten gehören Würmer und Spülwürmer. Ungeachtet von den Maßnahmen des Züchters, ist es eine gute Vorsorge, den Hundewelpen in der neunten bis zwölften Lebenswoche zweimal in 14-tägigem Abstand zu entwurmen oder seinen Kot untersuchen zu lassen. Generell kann man zur Überprüfung Kotuntersuchungen in dreimonatigen Abständen vornehmen lassen. Dies dient auch dem Schutz der Familienmitglieder, denn verwurmte Tiere können den Parasiten auf den Menschen übertragen. Ist der Hund frei von Parasiten, steht eine Gundimmunisierung bzw. Wiederholungsimpfung an. Gegen Leberentzündung, Leptospirose, Parvovirose, Staupe und Tollwut wird i.d.R. ein Vierbeiner von Ihrem Tierarzt geimpft.

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Mal ehrlich: Bekommt Ihr Tier genügend Bewegung? Ob Hund, Katze oder Kaninchen – Bewegung und eine gesunde Ernährung gehören zu einer guten Prophylaxe. Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihr Tier dauerhaft an eine regelmäßige und ausgiebige Bewegung zu gewöhnen.

Sorgen Sie für Abwechslung: Sie werden feststellen, wie leicht kleine Aktionen den Alltag auffrischen. Katzen freuen sich beispielsweise über alte Kartons, in die Sie Löcher schneiden. Bei Jagdspielen nutzen die Samtpfoten den Karton als „Deckung“.

Bei einem Hundespaziergang lassen sich Apportier-Übungen prima einbauen. Und Kaninchen-Freunde können mit einem Rascheltunnel aus Stoff oder mit Materialien aus Kork und Holz einen Hindernis-Parcours errichten – ein wahres Abenteuer für Langohren! Wer mehrere Anregungen für die Beschäftigung seines tierischen Begleiters sucht, schaut einfach mal ins Internet, wo es eine Fülle von Ideen gibt. Aber auch in der Tierarztpraxis gibt es auf Anfrage zahlreiche Anregungen.

Unser Tipp: Geben Sie dem Übergewicht Ihres Tieres keine Chance. Fettleibigkeit gefährdet die Gesundheit, es besteht ein größeres Risiko für zahlreiche Erkrankungen wie Herz/Kreislauf-Störungen oder Gelenkerkrankungen. Auch Verstopfung und ein geschwächtes Immunsystem sind keine Seltenheit.

Ihr Tierarzt berät Sie gerne über die richtige Ernährung und ein angemessenes Bewegungspensum.

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Wenn einmal das Auge des Tieres tränt, muss dies wie bei uns Menschen nicht unbedingt schlimm sein. Es kann beispielsweise durch einen Luftzug verursacht sein oder durch ein Insekt, das ins Auge gekommen ist. Doch Vorsicht: Tränenfluss beim Tier sollte gut beobachtet werden. Scheuen Sie sich nicht, frühzeitig einen Tränenfluss beim Tierarzt checken zu lassen, denn es gibt eine Vielzahl von Ursachen, die nicht harmlos sind.

Bei Samtpfoten kann dies z.B. ein Hinweis auf Katzenschnupfen sein oder schlimmere Verletzungen am Auge durch Fremdkörper. Auch eine Bindehautentzündung ist möglich.

Bei Hunden sind teilweise eine nässende Hautentzündung und eine bräunliche Verfärbung von Fell und Haut zu beobachten. Insbesondere Hunderassen wie amerikanischer Cocker Spaniel, Bedlington Terrier oder Golden Retriever können genetisch vorbelastet sein. Tränen können über den Tränennasenkanal nicht richtig abfließen oder die Produktion der Tränenflüssigkeit ist erhöht.

Eine mögliche Ursache für die erhöhte Tränen-Produktion sind z.B. falsche Wimpern (Distichien und deren Variationen): zusätzliche wimpernartige Haare, die aus den Talgdrüsen des Lidrandes heraus in Richtung des Auges wachsen. Das Tier könnte auch ein „Hängelied“ oder ein „Roll-Lid“ (Ektropium/Entropium) haben. Es handelt sich um eine Augenlid-Fehlstellung, bei der sich das Augenlid nach innen ausrollt oder einrollt.

Gründe für Tränenfluss können z.B. aber auch allgemein entzündliche Prozesse sein – bedingt durch Viren, Bakterien oder eine Allergie. Es kann auch durch Entzündungen zu Verklebungen der Bindehaut im Bereich des Tränenpunktes kommen.

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Kater Andy, Terrier-Mix Malte und die Meerschweinchen Pepe und Marie haben eines gemeinsam: Alle haben sie mächtige Speckrollen, die ganz heimlich „angewachsen“ sind. Ein Tierarzt weiß: Fettleibigkeit (Adipositas) ist die häufigste ernährungsbedingte Erkrankung unserer Haustiere.

Stark übergewichtige Tiere sollten mit tierärztlicher Begleitung ihre Pfunde verlieren. Ihre Tierarztpraxis berät Sie und stellt ein Maßnahmenpaket zusammen, das u.a. einen Ernährungsplan und ein Bewegungsprogramm enthält.

Doch man sollte es gar nicht erst zur Fettleibigkeit kommen lassen! Denn es ist viel leichter, darauf zu achten, dass Kater, Hund oder Kleintier nicht übergewichtig werden. Deshalb: Halten Sie stets das Gewicht Ihres Lieblings im Auge. Wiegen Sie z.B. Ihren Hund in der Tierarztpraxis regelmäßig. Dann werden Sie erkennen, ob die Futterration die Richtige ist. Am besten, Sie sprechen sich mit Ihrem Tierarzt ab. Ein Tipp: Bei Normalgewicht können die Rippen mit der flach aufgelegten Hand ertastet werden.

Denken Sie daran: Übergewicht oder Fettleibigkeit ist mit Blick auf Kreislauf-, Gelenks- und Stoffwechselbelastung ungesund und kann schnell die Lebensqualität und den Gesundheitszustand Ihres Tieres verschlechtern oder sogar sein Leben verkürzen. Also, bleiben Sie hart, was Tischreste, Wurstscheiben oder ähnliches anbelangt. Gerne können Sie Belohnungen und Leckerchen einplanen.

In der Tierarztpraxis bekommen Sie Tipps, welche Leckerchen sinnvoll und gesund sind. Und rechnen Sie die „Zusatzbelohnung“ der Futterration an. Nicht zu vergessen: Bewegung und Beschäftigung. Kater Andy muss sich künftig Futter erarbeiten, indem er es sucht oder es aus Papierrollen fischt. Geschicklichkeitsübungen sind auch bei Kaninchen und Meerschweinchen beliebt. Terrier-Mix Malte absolviert jetzt ein Fährtentraining. Das Angebot an Hundesport ist vielseitig, so dass für jeden das Passende dabei ist. Auch während der Spaziergänge können Such- und Bringspiele eingebaut werden.

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Paula zeigt ein ungewöhnliches Verhalten: Sie dreht sich um ihre Längsachse. Da Erkrankungen, die solche Symptome auslösen können, wie zum Beispiel Entzündungen des Innen- oder Mittelohrs, Ohrräude oder Hirnhautentzündung ausgeschlossen werden können, wird bei Paula die Infektion des Erregers Encephalitozoon cuniculi diagnostiziert. Er löst bei Kaninchen neurologische Störungen aus.

Kaninchen infizieren sich über verunreinigtes Futter oder Einstreu, da der Erreger über Urin ausgeschieden wird. Aber auch beim Muttertier kann schon die Infektion erfolgen. Kaninchen können den Erreger latent stets in sich tragen, ohne dass es zu einem Ausbruch kommt. Nicht zuletzt ist es deshalb wichtig, bei den Tieren für ein gutes Immunsystem zu sorgen: artgerechte Haltung, vielseitige Frischfütterung, möglichst wenige Stressfaktoren. Kippt das Immunsystem, hat u.a. dieser Erreger „freie Fahrt“.

Die Symptome beim erkrankten Kaninchen sind verschieden. Oft zu beobachten sind Kopfschiefhaltungen und Bewegungsstörungen. Möglich ist auch, dass das Tier auf Ansprache nicht zeitig reagiert, Bewusstseinsstörungen zeigt oder sich eine Blind- oder Taubheit einstellt. Bei schweren Erkrankungen zeigen sich Lähmungen und Störungen der Nierenfunktionen.

Bei guter Beobachtung durch den Tierhalter und früh entdeckt, kann das Kaninchen gerettet werden. Die Prognose ist abhängig vom Ausmaß der Symptome und wie schnell therapeutisch eingegriffen wird. Kopfschiefhaltungen können auch nach Abschluss der Therapie bestehen bleiben und es kann auch immer wieder zu Rückfällen kommen.

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Als wichtige Gesundheitsprophylaxe sind tägliche Spiele – das Jagen, Suchen und Erforschen – für Wohnungskatzen von enormer Bedeutung. Geistige Auslastung, Ausgeglichenheit und Zufriedenheit sind unschätzbare Faktoren für ein gesundes Katzenleben. Allzu oft wird immer noch das Spielen und Beschäftigen von Wohnungskatzen unterschätzt oder vernachlässigt. Dabei ist es für die Wohnungstiger eine „ernste Angelegenheit“ und es fördert zusätzlich die Beziehung zwischen Mensch und Tier.

Vorteilhaft ist oftmals eine Zweitkatze, dennoch sollte der Tierfreund sich über die täglich nötigen Abenteuer seiner Tiger stets Gedanken machen. Dabei ist es mit Hilfe von kreativen Anleitungen im Internet nicht schwierig, seine Katze zu beschäftigen. Zwei Bereiche sollten hierbei abgedeckt werden: das aktive Spiel mit dem Menschen und das selbstständige Erforschen von Kisten, Kartons. Hier soll sich die Katze Trockenfutter selber erarbeiten. Auch in verschiedenen Wohnräumen an wechselnden Stellen können Futterbrocken versteckt werden, um die Suche nach „Beute“ anzuregen.

Spannend sind auch so genannte Fummelbretter, die man aus Toilettenpapierrollen, Tupperschüsseln und Spielklötzen kreativ zusammenstellen kann. Großes Interesse wecken Sie bei Ihrer Katze, wenn auch Naturmaterialien ins Haus finden: zum Beispiel eine Kiste mit Heu oder getrocknetem Laub. Jeden dritten Tag etwas Neues bieten, Spielzeuge nicht liegenlassen, sondern stets austauschen – das weckt wieder neues Interesse. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Katze keine Teile verschlucken kann und sich nicht in Schnüren verheddert.

Papier- oder Plastiktüten finden Katzen auch interessant; bitte schneiden Sie zur Sicherheit die Henkel durch. Beim aktiven Spiel ist alles, was raschelt und sich bewegt, natürlich von Interesse. Doch nicht nur die Stoffmaus am Bindfaden ist möglich. Eine gemeinsame aktive Beschäftigung, die beiden Seiten – Mensch und Tier – richtig Spaß machen kann, ist das Clickertraining. Langsam an die Materie herangeführt, sind ungeahnte, schöne Momente garantiert, in der die Katze überlegt, sich ausprobiert und in Interaktion mit dem Menschen tritt. Doch gerade zu Beginn ist Geduld gefragt, bis das Clicker-Prinzip von der Katze verstanden ist. Jede gemeisterte Aufgabe ist ein Erfolg und erhöht die Zufriedenheit. Das hält fit und gesund!

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Plätzchen, Kuchen und andere Süßigkeiten: Besonders in der Weihnachtszeit kann es passieren, dass Hund oder Mieze eine Leckerei vom Keksteller klaut oder der vierbeinige Fratz etwas zugesteckt bekommt. Tierhalter sollten hier penibel darauf achten, dass dies nicht vorkommt.

Denn: Hier kann es zu schweren Vergiftungen kommen. Gefährdend fürs Tier ist insbesondere „Xylitol“, welches als Zuckeralternative längst populär geworden ist. Nicht nur zu finden in zuckerfreien Kaugummis; auch die Verwendung von Xylitol in selbst gebackenen Plätzchen ist beliebt. Minimale Mengen von unter 1 g/kg Körpergewicht sind für Hunde bereits gefährlich; vorwiegend wird die Leber geschädigt. Inwiefern dem Hund tiermedizinisch geholfen werden kann, hängt von der aufgenommenen Menge ab und der frühzeitigen medizinischen Versorgung. Auch wenn Xylitol als Zutat ausgeschlossen werden kann, sollte Bello & Co keine Süßigkeiten zwischen die Zähne bekommen, ebenso keine fettigen Bratenreste. Trauben beispielsweise können die Nieren schwächen, Zucker belastet den Körper und unter den Nüssen gibt es für Vierbeiner Exemplare, die ebenfalls den Organismus schwer belasten und vergiften (z.B. Macadamia-Nüsse).

Zudem ist noch das Theobromin zu nennen, ein Inhaltsstoff in Schokolade, der dem Tier schaden kann. Also: Achten Sie in der festlichen Zeit genau darauf, was Gäste Ihrem Tier in bester Absicht zustecken wollen oder was es unbemerkt futtern könnte. Übrigens, noch ein Tipp: Gerade im Winter ist unter Tierhaltern das für Hunde und Katzen attraktive und giftige Frostschutzmittel Ethylenglykol außer Reichweite zu deponieren!

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