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Wenn es kälter wird: Hundemantel, ja oder nein?

Vorsorge

Lange durften Mensch und Tier die milden Temperaturen in diesem Jahr genießen, jetzt kündigt sich der Winter mit dem Herbst an. Die Jacken werden dicker, auch Pullis kommen wieder zum Einsatz. Wir schützen uns vor Kälte und Nässe, wenn wir das Haus verlassen. Doch was ist mit unseren Hunden? Ist die Hundejacke nur eine Modeerscheinung oder witziger Trend? Oder sollte der Vierbeiner auch geschützt werden? Aus tierärztlicher Sicht sind besonders kranke und ältere Semester, aber auch leicht frierende Hunde ohne Unterwolle besonders schützenswert. Hier wäre ein Wärmeschutz sinnvoll.

Bei nasskaltem Wetter können Senioren-Hunde Gelenkbeschwerden bekommen. Deshalb plant man hier lieber kürzere Spaziergänge ein. Ein zugfreier Schlafplatz sollte selbstverständlich sein. Übrigens: Warme Kirschkern- oder Dinkelkernkissen haben alten Knochen noch nie geschadet. Vermeiden Sie für jeden Hund in der Kälte langes Stehen, Sitzen und Liegen – auch Ihr Tier kann sich erkälten und Blasen- oder Nierenentzündungen bekommen. Mäntel sind also für Welpen, kleine Rassen, kurzhaarig Hunde ohne Unterwolle und Hunde-Senioren oder erkrankte Tiere oder solche, die schlichtweg sichtlich schnell frieren, kein nettes Beiwerk mehr, sondern absolut ratsam. Dabei sollte man eher auf wärmende, wasserabweisende Materialien und eine gute Passform achten als auf den „Look“ der Hundejacke.

Und nach dem Spaziergang?

Warmes, klares Wasser spült Matsch an den Pfoten ab und entfernt auch eventuelle Eisklumpen. Rubbeln Sie Ihr Tier gründlich mit einem trockenen Handtuch ab. Sollte der Hund über Streusalz gelaufen sein, ist es sinnig, die Pfoten unter der Dusche abzuspülen. Hier können auch vor dem Spaziergang Melkfett oder Vaseline zum Schutz aufgetragen werden. Verwenden Sie keine Produkte mit Parfüm. Teebaumöl als Pfotenschutz ist giftig, da der Hund es ablecken könnte.

Ein warmes Bad? Für den Hund besser nicht! Baden mindert die körpereigene Fettschicht, die der Hund braucht, um sich vor Kälte und Nässe zu schützen. Vermeiden Sie auch das Schneefressen. Ballspiele im Schnee animieren den Hund dazu. Möglich ist eine Entzündung der Magenschleimhaut.

Was viele Tierhalter im Winter nicht bedenken: Wenn Hunde im Freien gehalten werden oder in der Jagd vermehrt zum Einsatz kommen, steigt der Energiebedarf. Er kann sich aber auch verringern: zum Beispiel, wenn Katzen und Hunde im Winter länger schlafen und weniger unterwegs sind als im Sommer. Dann kann es schnell zum Übergewicht kommen. Tipp: Bei vermehrtem Spielen im Haus verbrennt Hund und Katze auch Energie und es hilft gegen die Langeweile.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/11/112023_Foto_02.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-11-15 07:00:002023-11-01 12:07:34Wenn es kälter wird: Hundemantel, ja oder nein?

Gut behandelbar, aber ansteckend

Krankheit, Vorsorge

Speziell bei Meerschweinchen gibt es einige Erreger, die beim Tier Erkrankungen hervorrufen und gleichzeitig für den Menschen ansteckend sind (Zoonosen). Dazu gehört die Trichophytie. Hierbei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die bei dem Meerschweinchen schütteres Fell und Haarausfall hervorruft. Juckreiz und Pusteln sind selten, aber möglich.

Sowohl beim Meerschweinchen als auch beim Menschen ist die Erkrankung gut behandelbar. Der Fadenpilz verursacht die Hauterkrankung. Die Infektion erfolgt über das Heu oder über Artgenossen, die den Hautpilz beherbergen, ohne dabei selbst zu erkranken. Häufig ist es der Fall, dass die Tiere bereits latent infiziert sind.

Zum Beispiel eine Schwächung des Immunsystems oder schlechte Haltungsbedingungen führen dann zum Ausbruch der Symptomatik. Deshalb ist es wichtig, einen stabilen Gesundheitszustand zu erhalten. Dazu gehören nicht nur regelmäßige Vorsorge (Kotuntersuchung, Wurmbefall) und tierärztliche Untersuchung, sondern auch die artgerechte Haltung zu zweit oder in Gruppen sowie der liebevolle Umgang mit den Tieren und eine vollwertige Ernährung mit Frischfutter.

Früherkennung und Vorsorge

Zur Vorsorge streicheln Sie Ihre Meerschweinchen regelmäßig und werfen dabei einen Blick auf die Beschaffenheit des Fells. Haarausfall oder Haarbruch können erste Anzeichen für einen Hautpilz sein. Dann ist eine möglichst frühe tierärztliche Untersuchung ratsam. Auch zur artgerechten Haltung gibt Ihnen Ihr Praxis-/Klinikteam gerne Auskunft.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/09/102023_Foto_03.jpg 667 1000 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-10-25 07:00:002023-09-30 13:23:12Gut behandelbar, aber ansteckend

Hunger bei Gewichtsverlust: Überprüfung notwendig!

Vorsorge

„Meiner hat ständig Hunger“, scherzt ein Hundehalter. Bei manchen Hunden kann das nur eine Marotte sein. Aber: Sollte tatsächlich ein Hund durchweg hungrig erscheinen, bei gleichzeitigem Abmagern, könnte hier eine Schwäche der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zugrunde liegen.

Durchfall, Blähungen und auffälliges Magenknurren sind weitere Hinweise. Eine Schwäche der Bauchspeicheldrüse kann wiederum eine Appetitlosigkeit und Erbrechen verursachen. Der Tierarzt kann mithilfe von Blutuntersuchung, Röntgen und/oder Ultraschall abklären, ob tatsächlich eine erkrankte Bauchspeicheldrüse die Ursache ist. Nicht übertrieben ist die Beachtung solcher Symptome, denn eine Schwäche der Pankreas bleibt oftmals unbemerkt. Erst, wenn das Organ allzu stark angegriffen ist, treten deutlichere Zeichen auf.

Zu wenig Verdauungsenzyme

Bei einer so genannten exokrinen Pankreasinsuffizienz (EPI) produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig Verdauungsenzyme. Im so genannten Pankreassaft, den die Drüse in den Dünndarm abgibt, befinden sich die nötigen Enzyme, die Nährstoffe (Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate) des Futters im Körper aufspalten können. Erst dann können die Nährstoffe in den Blutkreislauf gelangen und dem Körper energetisch nutzen. Auch ein Vitaminmangel ist vorprogrammiert, betreffend fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K) und B12 (Cobalamin).

Wenn nicht genügend Enzyme produziert werden, geraten folglich das Verdauungssystem und die Versorgung des Körpers mit wichtigen Nährstoffen aus dem Gleichgewicht. Es entsteht eine Mangelernährung. So kann es zu schuppender Haut und stumpfem Fell kommen. Es gibt eine angeborene Form der Bauchspeicheldrüsen-Schwäche. Für diese Form der Bauchspeicheldrüsenschwäche helfen z.B. Enzympräparate.

Problem „Blutzuckerspiegel“

Beim hormonproduzierenden Teil der Drüse (Langerhanssche Inseln) spricht der Tierarzt von endokrinem Pankreas. Hier entstehen die Blutzuckerspiegel regulierenden Hormone Insulin und Glucagon. Hier entsteht ein Ungleichgewicht, wenn der Hund eine Bauchspeicheldrüsenschwäche aufgrund einer chronischen Entzündung hat.

Je nach Diagnose und bei Früherkennung kann der Tierarzt helfen und entscheidet, welche Maßnahmen nötig sind: Insulin-Behandlung, Behandlung einer möglichen bakteriellen Überwucherung des Dünndarms, Festlegung einer neuen Fütterungsart.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/09/102023_Foto_02.jpg 667 1000 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-10-15 07:00:002023-09-30 13:17:20Hunger bei Gewichtsverlust: Überprüfung notwendig!

Verstopfung der Analbeutel: Erkennen Sie kleine Anzeichen!

Vorsorge

Der Rüde Jeffrey nagt seit einigen Tagen an seiner Rute. Offensichtlich wird er von einem lästigen Juckreiz geplagt. Der Tierarzt stellt fest, dass seine Analbeutel verstopft sind – ein Problem, das unter allen Hunderassen verbreitet ist, besonders kleinere Hunde und übergewichtige Katzen sind anfällig. Der Juckreiz kann so ausstrahlen, dass ebenfalls das Knabbern an Hinterbeinen und Flanken zu Indikatoren für die Drüsen-Verstopfung zählt.

Auch das Rutschen mit dem Hinterteil über den Boden („Schlittenfahren“) ist ein Hinweis. Wir Menschen können nur die Nase rümpfen, wenn wir das bräunliche, fettige Sekret riechen, das beim Kotabsatz von dem Kotstrang aus dem Beutel herausgedrückt wird und die „Hinterlassenschaft“ wie einen Film überzieht. Rüde Jeffrey findet den Duft äußerst interessant, ist er doch die Visitenkarte eines jeden Hundes. Die Analbeutel liegen links und rechts des Afters und sind in dessen Schließmuskulatur eingebettet.

Die stecknadelkopfgroßen Öffnungen ihrer Ausführungsgänge münden in vier Uhr- und acht Uhr-Stellung in die Afterrosette. Eine Verstopfung liegt schnell vor, Sandkörner können schon die Ursache sein. Auch wenn der Kot zu hart ist, können die Ausführungsgänge zuschwellen, da sie zu stark gereizt werden. Nicht behandelt, kann es zu äußerst schmerzhaften Entzündungen bis hin zum Abszess kommen.

Auch Fistelbildungen sind möglich. Dann wird eine lange Therapie nötig. Aus diesem Grund gilt auch hier: Früh erkannt, ist halb geheilt. Obwohl eine Analbeutel-Verstopfung auch große Rassen treffen kann, ist das Risiko bei kleineren Hunden höher. Deshalb ist es ratsam, die Analbeutel vom Tierarzt in regelmäßigen Abständen kontrollieren zu lassen. Neigt Ihr Hund zu verstopften Analdrüsen, schmerzhaften Entzündungen oder Abszessbildungen? Lassen Sie sich unbedingt in Ihrer Praxis/Klinik beraten.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/09/102023_Foto_01.jpg 667 1000 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-10-05 07:00:002023-09-30 13:13:47Verstopfung der Analbeutel: Erkennen Sie kleine Anzeichen!

Chinchillas: Was sie glücklich macht

Vorsorge

Nicht nur Meerschweinchen haben den Weg aus den Anden in Südamerika nach Europa gefunden, auch Chinchillas haben die Überfahrt geschafft. Ihre Urformen wurden durch Überjagung fast ausgerottet. Unsere Chinchillas  –  wie wir sie heute kennen – sind meist eine Kreuzung zwischen Kurz- und Langschwanzchinchilla. Die Nager können 10 bis 15 Jahre alt werden.

Artgerechte Haltung

Die nachtaktiven Tiere laufen und springen gerne. Viel Auslauf und ein großes Gehege ist wichtig. Oft richten Chinchilla-Fans ein Zimmer für die Tiere ein.  Ebenen mit Sitz, Versteck- und Nagemöglichkeiten sorgen für Abwechslung. Ursprünglich lebten die Tiere in Kolonien und sollten deshalb nicht einzeln gehalten werden. Da sie extremen Bedingungen in Höhen bis zu 5000 Metern ausgesetzt waren, lieben sie es eher kühl (15 bis 18 Grad) und sind hitzeempfindlich.

Aufgetischt: Was steht auf dem Speiseplan?

Beim Futter greift man am besten auf spezielle Chinchilla-Nahrung zurück, da die Tiere nur mageres und leicht verdauliches Futter vertragen. Als (seltenes) Leckerchen lieben sie Apfel- oder Karottenstückchen oder Rosinen. Auch in Ihrer Praxis/Klinik können Sie nach gesunden Leckerchen für die Tiere fragen, beispielsweise Kalktabletten, die nicht nur den Mineralstoffbedarf decken, sondern auch noch lecker sind.

Welche Krankheiten können auftreten?

Zugluft, Stress (wenn die Tiere keine absolute Tagesruhe haben) oder hohe Luftfeuchtigkeit führen zu Schweratmigkeit oder Nasenausfluss. In diesem Fall sollte die Praxis/Klinik aufgesucht werden. Beobachten Sie Ihre Tiere immer gut, damit Sie einschätzen können, ob es sich um ein normales Verhalten handelt oder nicht. Auch das Wiegen der Tiere ist sinnvoll, da der Gewichtsverlust ein Anzeichen für eine Erkrankung sein könnte. Möglich sind auch Hautkrankheiten oder ein Pilz- und Parasitenbefall. Und wenn nicht genug genagt wird, entstehen Zahnprobleme. Sollte bei einem Tier ein deutlicher Buckel auftreten, so könnte eine Organerkrankung vorliegen. Auch hier braucht das Tier dann tierärztliche Hilfe.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/09/092023_Foto_03.jpg 533 800 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-09-25 07:00:002023-09-02 10:46:32Chinchillas: Was sie glücklich macht

Katze auf Reisen: Gute Vorbereitung nötig

Allgemein, Vorsorge

Für die meisten Katzen bedeutet das Reisen in der Regel purer Stress. Katzen sind Gewohnheitstiere, revierverbunden und bleiben deswegen auch am liebsten in ihrer bekannten Umgebung. Unwohlsein, Aggressivität und Unruhe können die Folgen sein. Es ist empfehlenswert, Freunde, Nachbarn oder auch andere Familienmitglieder darum zu bitten, auf das Tier aufzupassen und es zu versorgen. Bietet sich diese Option nicht, kann in einer Tierpension ein Platz gebucht werden. Hier kommt es auf eine rechtzeitige Anfrage an, denn die Plätze sind gefragt.

Familien, die wissen, dass sie mit ihrer Katze verreisen möchten, sollten das Tier möglichst schon im Kittenalter daran gewöhnen. Das Reisen in der Transportbox will gelernt sein. Hier gilt es mit kurzen Zeitfenstern zu starten und diese langsam zu steigern, sodass der Aufenthalt in der Box für die Katze nicht unnötig anstrengend ist. Ist die Katze gut trainiert, entspannt für längere Zeit in der Box zu bleiben, sollten Pausen eingelegt werden, sodass sich das Tier erleichtern kann. Auf Reisen ist es deshalb praktisch, wenn die Katze einige Zeit an der Leine geführt werden kann. Doch auch hier gilt: Die Leinenführigkeit will gelernt sein. 

Bei Auslandsreisen müssen Halter sich rechtzeitig darüber informieren, welche Einreisebestimmungen in dem jeweiligen Land gelten. Hier kann es zu deutlichen Unterschieden, selbst innerhalb Europas kommen. Beispielsweise muss der Tierhalter beachten, dass die Katze mindestens drei Monate alt sein muss, bevor sie mit ins Ausland genommen werden kann, oder eine frische Tollwut-Impfung in der Regel mindestens 21 Tage zurückliegen muss.

Der EU-Heimtierausweis belegt die notwendige Tollwut-Impfung – auch für reisende Wohnungskatzen! Er wird von Ihrer Praxis/Klinik ausgestellt. Er enthält zudem u.a. die Transponder-/Tätowierungsnummer, Ort der Kennzeichnung, Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens sowie Name und Kontaktinformationen des Tierhalters. Laut deutscher „Ständiger Impfkommission“ (StIKo Vet.) gehören zudem ohnehin die Impfungen gegen Katzenseuche (Parvovirose) und die wichtigsten Erreger des Katzenschnupfenkomplexes zu den dringend empfohlenen Impfstoffen. Für Freigängerkatzen innerhalb Deutschlands kommt die Impfung gegen Tollwut hinzu. Informieren Sie sich bitte beim tierärztlichen Team, ob für Ihre Katze eine Impfung gegen Leukose oder FIP (Feline infektiöse Peritonitis/Bauchfellentzündung) sinnvoll ist.  Für die Reise kann Ihnen Ihre Praxis/Klinik auch ein geeignetes Medikament gegen Übelkeit für Ihr Tier ausstellen. Die letzte Mahlzeit sollte am besten zwölf Stunden vor Abreise gegeben werden.

Eine genaue Übersicht der Bestimmungen vieler Reiseländer und zahlreiche Tipps zur Reise mit Ihrem Tier (mit dem Auto/der Bahn oder dem Flieger) erhalten Sie im Web unter: www.petsontour.de

© Quellen: www.anwalt.org (VFR Verlag für Rechtsjournalismus GmbH) und www.petsontour.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/09/092023_Foto_02.jpg 533 800 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-09-15 07:00:002023-09-02 10:43:24Katze auf Reisen: Gute Vorbereitung nötig

Ältere Hunde: Worauf Sie achten sollten

Vorsorge

Wenn der tierische Begleiter in die Jahre kommt, muss es nicht unbedingt heißen, dass ein gesundheitliches Problem dem anderen folgt. Dennoch sollte der Tierhalter wachsam sein, sein Tier gut beobachten, da bei zahlreichen Erkrankungen eine Früherkennung Leid des Tieres und auch Kosten spart.

Ein Beispiel: Kotabsatzstörungen beim Rüden. Möglichst früh zum Tierarzt: Hier sollte der Tierhalter nicht abwarten, sondern die Ursache tierärztlich abklären. Möglich ist eine Vergrößerung der Prostata (Prostatahypertrophie). Möglich ist, dass das Gewebe zwischen Beckenknochen und Enddarm schwach wird, schwindet und einreißt. Tierärzte sprechen von einer Perinealhernie (Dammbruch). Muskeln, die den Enddarm umgeben, reißen – es entsteht im Inneren eine Öffnung (Bruchpforte). Darmteile und auch oftmals die Harnblase können in diese Ausbuchtung vorfallen. Der Enddarm hat keinen Halt, der Kotabsatz wird enorm erschwert. Bei einer Perinealhernie ist die Früherkennung enorm wichtig, da mit dem Fortschreiten immer mehr Gewebe zerstört wird und innerlicher Schaden erfolgt, der immer schwieriger zu operieren ist. In den Anfängen kann der Tierarzt mit einem relativ einfachen chirurgischen Eingriff helfen. Perinealhernien-Operationen sind im Frühstadium am besten durchzuführen. Meist wird der Patient auch kastriert, da ein hormoneller Einfluss zur Entstehung einer Perinealhernie vermutet wird.

In jedem Fall muss eine chirurgische Korrektur erfolgen. Empfehlungen, Öle ins Futter zu mischen, helfen dem Hund nicht. Regelmäßiger Check: Oftmals sind unkastrierte Rüden betroffen. Durch einen Dammbruch kann mit der Zeit die entstandene Ausbuchtung eine sichtbare, auffällige Größe erreichen, meist ist die Analöffnung schwer errötet. So weit darf es nicht kommen – deshalb beobachten Sie Ihr Tier, ob es leichte Veränderungen beim Kotabsetzen gibt und lassen Sie Ihren unkastrierten Rüden am besten regelmäßig im Analbereich tierärztlich checken.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/09/092023_Foto_01.jpg 534 800 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-09-05 07:00:002023-09-02 10:38:51Ältere Hunde: Worauf Sie achten sollten

Abenteurer brauchen Platz und Abwechslung

Vorsorge

Hamster sind äußerst aktive Tiere – sie wühlen, buddeln und laufen. In einem artgerechten Hamstergehege, in dem der Hamster viel Platz (zirka zwei Quadratmeter) hat und abwechslungsreiche Beschäftigung, wird das Laufrad zweitrangig. Dennoch rennen die Tiere ganz gerne darin. Aber seien Sie sorgsam bei der Wahl eines Laufrades, denn viele im Handel erhältliche Modelle sind ungeeignet und sogar gesundheitsschädlich für die kleinen Tiere.

Wie sollte ein Laufrad aussehen?

Der optimale Durchmesser für ein Goldhamsterlaufrad sollte zirka 30 cm betragen. Denn die meisten Räder sind zu klein, so dass es zu einer starken Verkrümmung der Wirbelsäule kommt oder sogar zu Bandscheibenvorfällen. Die Lauffläche sollte eine Struktur aufweisen, damit der Hamster Halt findet. Gitter am Laufrad sind gefährlich. Die kleinen Füßchen können sich darin verfangen. Die Lauffläche muss völlig geschlossen sein, die Einstiegsseite ganz offen.

Übrigens: Haltestreben bei handelsüblichen Metall-Laufrädern führen zu Verletzungen. Hämatome oder Rippenbrüche sind möglich. Am besten ist das Rad an der geschlossenen Seite aufzuhängen. Achten Sie auch darauf, dass das Laufrad ein gutes Kugellager hat, damit es nicht nach einiger Zeit eiert.

Hamsterkugeln: nicht artgerecht!

So genannte Hamsterkugeln, geschlossene Behältnisse, in denen der Hamster laufen soll, sind nicht artgerecht und nur eine Qual für das eingeschlossene, verängstigte Tier.

Lieber Abwechslung statt Marathon

Denken Sie daran: Hamster sind kleine Abenteurer – das brauchen sie zum Glücklichsein. Ein Hamster sollte deshalb viel Platz und ein abwechslungsreiches Umfeld bekommen, wo er wühlen, entdecken und sich verstecken kann. Ein Laufrad ersetzt kein artgerecht eingerichtetes Gehege.

Denken Sie vor einer Anschaffung daran: Hamster sind Einzelgänger, empfindsam, Berührungen bedeuten für die Tiere Stress. Sie sind nicht für Kinder geeignet, außer die Kinder lieben es, das Tier ausschließlich zu beobachten.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/08/082023_Foto_03.jpg 667 1000 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-08-28 07:00:002023-08-06 10:29:07Abenteurer brauchen Platz und Abwechslung

Warum die Entwurmung empfohlen wird

Vorsorge

Neben Durchfall und Erbrechen kann ein Wurmbefall auch Mangelerscheinungen, Immunschwäche und viele andere Gesundheitsstörungen verursachen. Aber auch wir Menschen sind gefährdet, denn einige Wurmarten können auf uns übergehen und teils schwere Erkrankungen auslösen. Wurmeier und Wurmlarven sind winzig klein und mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Hunde, die von Würmern befallen sind, scheiden gewöhnlich deren Wurmeier mit dem Kot aus. Diese können dann durch Regen und kleine Tiere wie Insekten oder Schnecken in der Umwelt verteilt werden, sodass nach kurzer Zeit auch die Erde, Pflanzen und Pfützen in der Umgebung mit den Wurmeiern verunreinigt sind.

Wurmeier in der Umgebung bleiben teilweise monatelang infektiös und können sich weiterverbreiten, indem sie von anderen Tieren aufgenommen werden. Das kann schnell passieren, wenn Hunde beispielsweise den Kot anderer Tiere, rohes Fleisch oder Gras fressen, aber auch schon, wenn sie an den Schuhsohlen ihrer Menschen schnuppern. Selbst im Fell von Hund und Katze können sich infektiöse Wurmeier befinden, die etwa leicht bei der Körperpflege verschluckt werden.

Die parasitologische Expertenorganisation ESCCAP empfiehlt, bei Hunden mit regelmäßigem Auslauf und Kontakt zu Artgenossen, mindestens vier Mal im Jahr eine Entwurmung vorzunehmen. Bei jagenden Tieren oder bei erhöhtem persönlichen Hygieneanspruch können auch monatliche Entwurmungen durchgeführt werden. In der Tierarztpraxis gibt es hierfür geeignete Tabletten oder Spot-on-Lösungen, die vorhandene Darmwürmer effektiv abtöten. Da eine Entwurmung nicht prophylaktisch wirkt, ist die Anwendung eines Präparats eine sinnvolle Prophylaxe, um einen Vierbeiner und seine Umgebung vor den Folgen eines Wurmbefalls zu schützen. Möglich ist auch die regelmäßige Überprüfung mit einer Kotuntersuchung. Hier kann ein Wurmbefall allerdings nicht in allen Entwicklungsstadien nachgewiesen werden. Befragen Sie hierzu Ihre Praxis/Klinik. 

Was ist sonst noch sinnvoll?

Hundehalter:innen sollten die Hinterlassenschaften ihres Vierbeiners konsequent beseitigen. Und dies nicht nur aus höflicher Rücksicht, sondern als wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz von Mensch und Tier.

Im Rahmen einer Studie des Tiergesundheitsunternehmens Elanco wurden aktuell in 72% der Stadtparks in Deutschland sowie 60% der Grünanlagen in Österreich ansteckende Entwicklungsstadien von Magen-Darm-Parasiten gefunden. Außerdem gab weniger als die Hälfte (D: 42,6%; AT: 31,2%) der im Rahmen der Studie befragten Hundehalter:innen an, ihr Tier in den letzten 3 Monaten gegen Würmer behandelt zu haben.

© Tiergesundheitsunternehmen Elanco

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/08/082023_Foto_02.jpg 667 1000 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-08-17 07:00:002023-08-06 10:25:23Warum die Entwurmung empfohlen wird

Heu: Große Bedeutung für „kleine Schweine“

Vorsorge

Meerschweinchenfreunde wissen, dass den Tieren immer frisches Heu zur Verfügung stehen sollte. Tierärzte sprechen sogar davon, dass die Tiergesundheit gefährdet ist, wenn kein Heu im Gehege zur Verfügung steht. Doch warum ist es eigentlich von solch großer Bedeutung, dass stets Heu vorhanden sein sollte?

Anatomische Besonderheit

Anders als beim Menschen verfügt der Darm der Meerschweinchen nicht über eine Darmperistaltik – eine Darmbewegung, die Nahrung transportiert. Die putzigen Tiere haben nur eine geringe Darm-Muskulatur. Sie besitzen einen Stopfdarm. Das bedeutet, dass der Speisebrei nur durch nachrückende Nahrung transportiert wird. Im Stopfdarm liegt auch die Begründung, weshalb Meerschweinchen nicht ausgenüchtert werden dürfen, z.B. vor einer Operation. Das ständige Knabbern am Heu hat aber noch eine zweite Funktion hinsichtlich der Gesundheitserhaltung. Im Gegensatz zum menschlichen Gebiss wachsen die Zähne bei Meerschweinchen ständig. Deshalb ist ein kontinuierlicher Zahnabrieb wichtig. Nur Meerschweinchen mit guter Heuversorgung haben Chancen auf ein gutes Gebiss.

Heuraufen mal ganz anders

Ein Riesenspaß ist es für die drolligen Tiere, wenn frisches Heu sich mitten im Gehege türmt: Hier können sie sich verstecken, kuscheln und gleichzeitig an den frischen Halmen knabbern. Doch wie wäre es mal mit einer anderen Variante zur Beschäftigung? Zum Beispiel mit einer ausrangierten Baumwollsocke: Aus einem oder zwei winzigen Löchern können die Tiere dann an das Heu gelangen. Auch ein unbehandeltes Holzbrett mit gebohrten Löchern und ungespritzten Obstbaum-Ästen oder Bambusstangen ist ideal. Trotz des besten Heus: Denken Sie daran, Ihre Meeries ausgewogen zu ernähren. Dazu gehören Gemüse, Obst sowie frische und getrocknete Kräuter. Gerne informiert Sie ihre Praxis/Klinik.

© www.presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2023/07/072023_Foto_03.jpg 1000 1500 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2023-07-25 07:00:002023-07-05 11:27:29Heu: Große Bedeutung für „kleine Schweine“
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