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Schlagwortarchiv für: Kaninchen

Kokzidiose: Symptome, medizinische Hilfe

Krankheit

Kaninchen regelmäßig wiegen – das muss für Tierfreunde selbstverständlich sein. Denn oft ist ein Gewichtsverlust der Hinweis auf eine Erkrankung. Zum Beispiel kündigt sich so die Kokzidiose an, die manchmal auch starken Durchfall verursachen kann. Kaninchenhalter sollten diese Erkrankung kennen.

Was sind Kokzidien?

Kokzidien sind Einzeller, die in der Darmschleimhaut oder in den Gallengängen schmarotzen. Sie entwickeln sich in einem komplizierten Zyklus, an dessen Ende so genannte Oocysten mit dem Kot ausgeschieden werden. Diese reifen innerhalb von ein bis sechs Tagen in der Einstreu und werden dann von den Tieren aufgenommen.

Der Tierarzt kann helfen.

Kokzidiose kann tödlich sein. Der Tierarzt hilft, indem er gezielt Medikamente verabreicht. Doch auch die tägliche, gründliche Hygiene des Geheges und Desinfektion mit heißem Wasser sind wichtig, um die Infektion loszuwerden.

Hygiene als Prophylaxe.

Generell gilt für Kaninchenfreunde: Ein sauberes Gehege hält ungebetene Parasiten fern – empfohlen werden tägliches Entfernen des Kots und die wöchentliche Grundreinigung mit Einstreuwechsel. Grünfutter und Heu sollten nicht mit der Einstreu in Berührung kommen: Hierfür bietet sich die Verwendung von Futterraufen an. Und: Bevor neue Kaninchen ins Gehege kommen, sollte ihr Kot untersucht werden.

© presse-punkt.de

https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2020/10/102020_Kokzidiose-Kaninchen.jpg 340 454 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2020-10-23 19:30:002020-10-26 20:23:43Kokzidiose: Symptome, medizinische Hilfe

Kaninchen: Stau im Darm kann gefährlich werden

Krankheit

Maxi haart mehr als sonst. Nein, krank ist sie nicht. Ein Fellwechsel ist nicht nur beim Hund, sondern auch bei Heimtieren wie Kaninchen üblich. Im Herbst und im Frühjahr hat das alte Haarkleid ausgedient. Auch Kälteeinbrüche und andere starke Wetterschwankungen können zu einem Fellwechsel führen.

Zwar haaren die Tiere stark, dennoch kommt es im Normalfall nicht zu kahlen Stellen. Verschorfte oder haarlose Hautpartien sind indessen Indizien für einen Parasiten- oder Pilzbefall und können auch auf eine Mangelerscheinung hinweisen. Hier ist der Tierarzt gefragt. Beim Putzen während eines Fellwechsels verschlucken die Langohren mehr Haare als sonst – schnell kann es dann zur Darm-Verstopfung kommen. Erste Anzeichen sind kleine „Köttelketten“, die das Kaninchen ausscheidet. Am besten, Sie statten mit dem Tier Ihrem Tierarzt einen Besuch ab. Er kann entscheiden, ob es sich um eine beginnende Verstopfung handelt.

In Absprache mit dem Tierarzt können sogar schon Naturprodukte helfen, die den Abgang der Haare erleichtern. Auch Stückchen frische Ananas und Kiwi sorgen für eine weichere Beschaffenheit der Haare, so dass diese besser, problemloser den Darm passieren können.

Die frischen Früchte enthalten das Enzym Bromelin. Wichtig ist es, lieber einmal mehr den Tierarzt zu Rate zu ziehen, bevor es zu Durchfällen kommt. Übrigens: Kaninchen, die mit Gras und Heu, Grünfutter und Gemüse ernährt werden und sich viel bewegen, haben seltener Schwierigkeiten mit Haarballen.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2020/09/092020_Fellwechsel-Kaninchen.jpg 340 454 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2020-09-25 19:00:002020-09-05 10:32:15Kaninchen: Stau im Darm kann gefährlich werden

Kaninchen: Impfungen vornehmen lassen!

Krankheit, Vorsorge

Meist im März/April steht wieder die nächste Myxomatose-Impfung für Kaninchen an. Denn: Langohren in privater Haltung sollten vor Myxomatose und Chinaseuche (Rabbit Hemorrhagic Disease/RHD1 und RHD2) geschützt werden.

Die Myxomatose ist eine hochansteckende, tödliche Krankheit, die durch ein Virus hervorgerufen wird. Experten sprechen von einer Kaninchenseuche. Typische Symptome der Erkrankung sind zugeschwollene Augenlider, Ödeme unter der Haut und eiternde Entzündungen an Augen und Nase. Auch das Anschwellen des Kopfes ist charakteristisch. Deshalb wird Myxomatose auch „Löwenkopfkrankheit“ genannt.

Die Erreger werden vorwiegend durch stechende Insekten wie Mücken und Flöhe übertragen. Sie können aber auch mit den Schuhen in die Wohnung getragen werden. Außerdem ist die Übertragung durch Beschnuppern oder das Futter möglich. Am besten ist es, wenn der Tierarzt im März oder April gegen Myxomatose impft, bevor die Mückenzeit beginnt. In der Regel wird halbjählich die Impfung aufgefrischt. Auch gegen RHD1 und RHD2 hält die Praxis einen Impfstoff bereit. Das Virus wird durch direkten Kontakt, aber auch durch indirekten Kontakt, sprich über Insekten: Fliegen, Stechmücken, sogar über Futter (Löwenzahn auf der Wiese, Gras) und Kleidung übertragen. Deshalb sind auch Kaninchen in der Wohnungshaltung gefährdet.

Die Erkrankung wird ebenfalls durch ein Virus verursacht. Die Tiere sterben an inneren Blutungen. Typischerweise entwickeln sie kaum Symptome. Ab und an bemerkt der Besitzer blutigen Durchfall oder schwere Atembeschwerden. Bei den Kaninchen wird RHD1 und RHD2 einmal pro Jahr geimpft.

Lassen Sie die nötige Impfung vornehmen. Melden Sie sich bei Ihrem Tierarzt-Team und vereinbaren Sie einen Termin.

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https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2020/04/DSC01696.jpg 340 454 Anke https://www.kleintierpraxis-amheerbusch.de/wp-content/uploads/2018/05/logo_website_neu-300x107.png Anke2020-04-03 12:06:142020-05-21 18:59:51Kaninchen: Impfungen vornehmen lassen!
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